MMORPG - Teil 3

Sonntag, August 30, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)


Nach dem ersten und zweiten Teil gibt es n un nach einiger Verzögerung den letzten Beitrag zum Thema World of Warcraft, in dem ich ein wenig das spielen selbst beschreiben möchte. Wir halten fest das es eine anfängliche Option gibt um seine Spielfigur zu erstellen, welche mit der Stufe 1 (von möglichen 80) in der Spielwelt auftaucht. Das Erlangen einer weiteren Stufe, besserer Ausrüstungsgegenstände, das Bereisen von Ländereien verschiedener Schwierigkeitsgrade - das und vieles mehr ist "Alltag" im Leben eines Warcraft Charakters. Nun gibt es noch weitreicheendere Suchtmechanismen, die klein aber fein sind:
Berufe

Jeder Charakter kann zwei Berufe erlernen. Die Auswahl ist an eine alte (Fantasy) Welt angepasst und kann sich sehen lassen, wobei unter primären und sekundären Fertigkeiten unterschieden wird:
Erstberufe
  • Alchimie
  • Bergbau
  • Ingenieurskunst
  • Kürschnern
  • Inschriftenkunde
  • Lederverarbeitung
  • Juwelenschleifen
  • Schmieden
  • Kräuterkunde
  • Schneiderei
  • Verzaubern
Zweiberufe
  • Angeln
  • Heilkunst
  • Kochen

Diese Berufe sind ein Grundpfeiler im Wirtschaftssystem von World of Warcraft. Grundsätzlich gilt es auch hier, aufgrund einer Tätigkeit eine nächst höhere Stufe in diesem zu Beruf erlangen, was es ermöglicht immer mächtigere Gegenstände herzustellen. So beginnt man hier bei Stufe 1 und mit Hilfe von Lehrern, die immer wieder aufgsucht werden müssen, werden neue Rezepte und Techniken erlernt, die es einem erlauben seine Fähigkeiten bis Stufe 450 zu steigern. Die Rohstoffe liegen aber nicht einfach nur in der Welt frei herum, teilweise müssen diese von anderen Spielern hergestellt werden oder von Händlern erstanden werden. Um so höher die Stufe des jeweiligen Berufs, um so schwieriger ist es auch die Rohstoffe für die jeweiligen Rezepte zu erlangen. Eine Flugmaschine eines Ingeneurs ist zum Beispiel weitaus komplexer als der Umhang eines Schneiders. Und es hört bei simplem zusammenkaufen lange nicht auf: Bestimmte Reagenzien und Zutaten können nur von bestimmten Fraktionen und Gruppierungen erstanden werden - jener verlangen nach einem Gewissen "Ruf" - welcher ebenfalls mühevoll erspielt werden muss. Auch kommt hier das Auktionshaus ins Spiel, welches ausschließlich von Spieler genutzt wird. Hier kann jeder Gegenstand, vorausgesetzt er ist nicht "seelengebunden", gehandelt werden zu einem Preis der vom Verkäufer festgelegt wird. Hierbei steht ein Bietsystem mit den Grundmerkmalen von Ebay zur Verfügung, die angebotene Artikelmenge kann - je nach Server-  weit über 10.000 steigen. Bild oben: Der Ingenieur hat einiges auf dem Kasten...

Die Flugmaschine des Ingenieurs - unterwegs in Nordend



Gilden, Instanzen, Raids

Nun gibt es die Möglichkeit sich zu einer Gruppe zusammenzuschließen. Eine vollwertige Gruppe zählt fünf Spieler. Einen eigenen Chat Kanal den nur die Gruppenmitglieder verwenden können und Echtzeit Positionsangaben sind nur zwei Vorteile die eine Gruppe bietet. Diese fünf sind dann zum Beispiel in der Lage, eine sogenannte Instanz bzw. ein Dungeon zu meistern. Eine Instanz ist ein in sich geschlossener Abschnitt innerhalb der Spieltwelt. Die Gruppe betritt die Instanz und spielt sich nun von Gegner zu Gegner, wobei diese weitaus schwerer sind und nur durch den Verbund der vielen verschiedenen Fähigkeiten aller Spieler zu erlegen sind. Diese Gegner (und Bosse) geben weitaus wertvollere Gegenstände ab nachdem sie gemeistert wurden, oftmals sogar exklusive Waffen, Ausrüstungsgegenstände, Schlüssel, etc. Drei klassische Beispiel für eine Rolle innerhalb einer Gruppe wil ich hier vorstellen:
Krieger: Er greift die Gegner an und zieht die "Aggro" = Aufmerksamkeit der Gegner auf sich. Durch seine starke Panzerung (Plattenrüstung) ist er für lange Zeit in der Lage die Schläge der Gegner einzustecken ohne zu wanken. Oft spielt der Krieger also die Rolle des "Tanks" - derjenige der die Gegner bei der Stange hält und von anderen Gruppenmitgliedern fernhält.
Priester: Er ist die Lebensversicherung der Gruppe. Nur mit Stoffkleidung ausgestattet ist er äußerst empfindlich  - hat jedoch die Fähigkeit die Lebensenergie aller Gruppenmitglieder (insbesondere demjenigen der die Gegner beschäftigt) kontinuierlich aufzufüllen. Ohne einen Heiler geht gar nichts.
Schurke: Ein sogenannter "DD - Damage Dealer". Er ist der wohl schnellste aller Klassen, mit zwei Dolchen und enormen Schadensoutput bearbeitet er die Gegner von allen Seiten. Wichtig für einen guten Schurken ist es, niemals die Aggro des Tanks - also in unserem Fall des Kriegers - zu übertreffen. Seine Lederrüstung hält nur begrenzt Schaden aus, dafür kann er auf Fähigkeiten wie z.B. die Kopfnuss zurückgreifen, was so manche Gegner zur Weißglut bringen kann denn der getroffene ist viele Sekunden absolut bewegungsunfähig.
Zwei Paladin, Krieger, Priester und Jäger mit Begleiter - Eine starke Truppe

Eine weitaus interessantere Variante der Gruppe ist der Schlachtzug. Hier spielen bis zu 25 Spieler zusammen. Unterteilt in verschieden Untergruppen ist diese Armee in der Lage ganze Städte anzugreifen. Zum Beispiel kommt es desöfteren vor das sich eine große Gruppe Spieler zusammenfindet (das sind dann zumeist Spieler der Stufe 77 - 80) und gemeinsam loszieht um die Hauptstadt der anderen Fraktion anzugreifen - auch "City Raid" genannt. Da auch im Kampf Spieler gegen Spieler ein Belohnungssystem existiert ("Ehre") ist dies ein weiteres Element das einen am spielen hält. Wer beispielsweise alle Bosse der gegenseitigen Fraktion erlegt hat (als Teil eines Schlachtzugs) bekommt exklusive Reittiere, welche logischerweise weitaus seltener sind als jenes das beim Händler von Hinz und Kunz erstanden werden kann.
Zum Abschluss gibt es jetzt noch ein kurzes Video welches zum Schluss eine Sequenz eines solchen City raids enthält. Die Qualität ist schlecht - wer kein Kaugummibild haben möchte sollte auf der Fortschrittsleiste ein HQ anstatt ein SD stehen haben, dann ist es ertäglich. Film ab:









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MMORPG - Teil 2

Montag, August 17, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)


... nach der Auswahl der zu spielenden Fraktion, Rasse, und Klasse in der letzten Woche, wollen wir hier nun die Spielwelt von World of Warcraft vorstellen.
Die Spielwelt

Der Charakter ist also mit einem Namen versehen und somit beginnt die Einführung in die Welt des Geschehens. Getauft auf den Namen "Azeroth" besteht diese aus drei Kontinenten: Die Östlichen Königreiche, Kalimdor und Nordend. Die sogenannte "Scherbenwelt" hab ich nicht vergessen aber dazu ein andermal mehr.

Je nach gewählter Rasse taucht der Spieler also nun in einem der Startgebiete auf. Was ich mich zuerst fragte: Wie sind die Entfernungen zu verstehen ? Wielange benötige ich um die Welt zu durchqueren mit meiner Spielfigur ? Nun, so einfach ist das nicht zu beantworten, denn es gibt Fußgänger, Reiter und auch die Möglichkeit sich mit einem Flugtier fortzubewegen -  vollkommen individuell und fern von vorgegebenen Routen. Generell lässt sich aber sagen, daß es sehr lange dauert um durch alle Länder durchzumarschieren, mehrere Tage müssten dabei wohl draufgehen. Die Länder unterscheiden sich durch die Landschaft, dem Wetter (flexibel) und dem "Skill" der jeweiligen Bewohner. Die klimatischen Bedingungen, die in vielen Ländern sehr unterschiedlich sind, wurden gut umgesetzt - neben der zumeist recht akzeptablen Grafik wird diese Umsetzung in erster Linie durch das erstklassige Sounddesign ermöglicht. Das Stapfen im Schnee, Wind, Regen, Vögel, Wasser - all das wird durch die guten Aufnahmen glaubhaft transportiert. Screenshots:
Dun Morogh - Das Land der Zwerge ist voller Berge und Täler

Das Hinterland - Wertvolle Erze in den Wäldern und Gebirgshängen warten

Die Scherbenwelt - Neue Länder für alte Helden
Es gibt große und kleine Städte, Berge und Täler, Wasserfälle, Strände, Schluchten - also eigentlich alles was das Terraforming Herz begehrt. Die Bilder oben sind während des Spiels gemacht, sprich: Die Ansicht und Beweglichkeit des Spielers ist um 360 Grad  in alle Richtungen möglich. Mit Hilfe eines Flugtiers ist in  Nordend und in der Scherbenwelt uneingeschränkte Bewegungsfreiheit gewährleistet. Bis zur Stufe 70 muss jedoch das Reittier als schnellstes Fortbewegungsmittel reichen. Auch hier gibt es natürlich Unterschiede, von normal bzw. langsam bishin zu sehr schnellen gibt es mannigfaltige Möglichkeiten die vom Geldbeutel und Ruf des Spielers abhängen: Pferde, Widder, Wildkatzen, Eleks (eine Art Mammut) und vieles mehr...
Der Charakter


Der Spieler startet also mit Stufe 1. Ziel des Spiels ist (momentan) Stufe 80. Mit jeder Stufe gewinnt der Charakter an Fähigkeiten die sich in viele verschiedene Eigenschaften spalten. Von Angriffskraft, Block-, Parrier-, und Trefferwertung über Intelligenz, Stärke, Beweglichkeit, Ausdauer bishin zu Wut / Energie und Mana (= Rohstoff für Magie und Zauber) gibt es unzählige Kategorien an denen über Monate hinweg gefeilscht werden wird. Jedes Attribut zeigt seine Wirkung im Kampf, sei es gegen andere Spieler oder einfach gegen ein Wildtier. Geht es am Anfang recht schnell mit dem hochleveln, so wird es ab Stufe 50 weitaus schwieriger und langwieriger. Ein ausgeruhter (= lange nicht angemeldeter Account) bekommt mehr Erfahrungspunkte  im Kampf und ist folglich schneller zu steigern als ein dauerhaft spielender. Das ist eine der wenigen Anti-Sucht Mechanismen die World of Warcraft bietet. Ansonsten ann man sagen das hier der Hund begraben liegt. Neben neuen Gegenständen, Rüstung, Reit- und Flugtieren, Waffen und Rohstoffen, ist das eigentliche hochleveln des Charakters der Hauptbestandteil des süchtigmachens. Erst wenn man begreift, das die Entwickler "Blizzard" immer wieder etwas einführen werden das neu ist und ein neues Ziel bietet, für das es sich zu spielen lohnt, kann man diese Welt mit zurückgelehntem Sessel AB UND ZU genießen - anstatt täglich von Morgens bis Abends darin zu versinken. Gut. Weiter gehts mit dem Charakter. Bild oben: Ein 75er Zwergenkrieger in voller Montur, alle Gegenstände sind rundherum angeordnet und jederzeit austauschbar.

Jede Spielfigur kann verschiedene Ausrüstungsgegenstände mit sich tragen. Nicht nur in der Tasche, auch die Figur selbst ist individuell ausgestattet, sehr schön an dem Zwerg rechts oben zu sehen. Jeder Gegenstand hat wiederum Eigenschaften, die je nach Ausprägung zu bestimmten Merkmalen und Fähigkeiten des Charakters beitragen. Die Schriftfarbe der Bezeichnung richtet sich nach der Seltenheit des Gegenstandes. Grau steht für üblichen Plunder, weiß für normale Gegenstände, grün für seltenes, blau für rare, lila für extrem seltene und nur unter hohem Aufwand zu erlangende Ausrüstungsgegenstände. Beim überfahren mit der Maus erscheint ein Fenster das jene Eigenschaften anzeiget:
 

Über Berufe, Instanzen, Schlachten und sonstige Kleinigkeiten handelt der dritte Teil dieser World of Warcraft Zusammenfassung - garniert mit einem selbstgeschnittenen Video - ab Mittwoch online bei Der TURM. 



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MMORPG - Teil 1

Freitag, August 14, 2009 / von Danielson / Kommentare (2)


Hinter diesem etwas seltsam klingenden Titel steht: Massively Multiplayer Online Role-Playing Game. Was soll das nun wieder bedeuten ? Versuchen wir es mal zu definieren. Ein Spiel, welches:
  • am PC über das Internet, also ausschließlich online gespielt wird
  • viele tausend Menschen gleichzeitig miteinander bzw. gegeneinander spielen können
  • es erlaubt, eine gestalbare und entwickelbare Figur zu verkörpern
  • eine Spielwelt bietet, die persistent weiterläuft und sich entwickelt

Klingt vielleicht immernoch ein wenig kryptisch für den normalen Menschen, aber es wird zunehmend klarer. Gemeint ist ein Spiel wie zum Beispiel "World of Warcraft". Es ist oft in der Presse und dies sehr oft im negativem Kontext. So hat beispielsweise das Bundesland Bayern dafür plädiert, das Spiel aufgrund des enormen Suchtpotenzials zu verbieten. In der Volksrepublik China wird ein Teilnehmer nach 3 Stunden Spielzeit mit erheblichen Einschnitten innerhalb des Spiels "sanktioniert", erst wenn er 5 Stunden pausiert hat, läuft das Spiel wie gewohnt weiter. Solche Meldungen könnte man hier nun noch einige niederschreiben, die Liste ist lang und auch wenn die meisten durch die Medien nochmals gepusht werden, steckt manchmal ein echtes Problem dahinter. Doch fangen wir hier von vorne an, schauen wir uns einfach mal das Prinzip und den Aufbau des Spiels an. Bild oben: Einer der Hauptstädte in WoW - Die Eisenschmiede der Zwerge Download wallpaper in 1600 x 1200 pixel

Die Spielfigur


Zu Beginn hat der Spieler die Möglichkeit, die Grundzüge seiner Spielfigur zu gestalten. So hat er zuerst die Wahl zwischen zwei Fraktionen: Die sogenannte "Allianz", welche wohl für das gemeinhin Gute steht. Und die "Horde", welche das Chaos und das ein wenig dunklere verkörpert. Bereits hier wird der Spieler mit einem Zugehörigkeitsgefühl konfrontiert, es entsteht ein "Wir" und ein "die anderen". Die nächste Entscheidung steht bei der Auswahl der Rasse an: Menschen, Zwerge, Orks, Elfen, Tauren, Gnome ... Beinahe die ganze Palette der Fantasy Literatur steht zur Verfügung. Bild oben: Die Konfiguration ist der Anfang einer jeden Spielerkarriere  Download wallpaper in 1920 x 1080 pixel

Dem nicht genug muss nun noch entschieden werden, welche Klasse die Figur verkörpert. Auch hier gibt es eine enorme Bandbreite: Krieger, Magier, Schurke, Druide, Jäger, Hexenmeister ... um mal nur einige der möglichen Klassen zu nennen. Jede Rasse und jede Klasse hat verschiedene Vor- und Nachteile,  die im Spiel auf ganz unterschiedliche Art eingesetzt werden können. Hat der Spieler seine Wahl getroffen kommt das i Tüpfelchen, der Name. Er darf noch nicht vergeben sein und ist somit einzigartig - der letzte Schliff für eine grundsätzliche Identifikation mit der Spielfigur ist somit gegeben und damit kann die Sucht beginnen. Denn alles was ab sofort erspielt und erreicht wird, kommt dem selbst erstellten "Charakter" zugute. Somit spielt man nicht "für das Spiel" sondern für sich selbst, für seinen (selbst ausgedachten) Charakter. Zumindest stelle ich mir so oder so ähnlich die unbewusste Denkweise vieler Spieler vor und damit kommen wir zum zeiten Teil, der Spielwelt - erscheint noch diese Woche bei DER TURM.



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Alle auf Linie

Mittwoch, August 05, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Aus dem ZEIT Forum zum Thema Bachelor und Master Studium in Deutschland:

"Die Rechnung ist aufgegangen. Man hat das deutsche Hochschulwesen, das ja früher als Brutstätte der Aufwiegelei und Hort des Bolschewismus und RAF-Terrorismus galt, entpolitisiert. Heraus kommen stromlinienförmige, bis zur Selbstverleugnung angepasste Absolventen, die keine Fragen stellen - Gutes Humanfutter für die Wirtschaft. Denn in den Konzernen, wo Eliten Billionen verzocken, sind 'dumme Fragen' oder sogar eingenständiges Nachdenken nicht gefragt, sondern gefürchtet."



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Weida gehts

Dienstag, August 04, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Grillen (lateinisch: craticulum für „Flechtwerk, kleiner Rost“) oder schweizerisch bräteln - ist Braten in Wärmestrahlung. Vom Braten in der Pfanne oder im Ofen unterscheidet es sich dadurch, dass für den Garprozess weder direkte Wärmeleitung noch Konvektion eine große Rolle spielt.
oder
Grillen beziehungsweise das Braten über dem offenen Feuer ist eine ursprüngliche Methode des Garens von Lebensmitteln - sie verlangt nur die Beherrschung des Feuers, benötigt aber kein Kochgeschirr.
Die Beherrschung des Feuers, damit begann der Aufstieg der Gattung Mensch vor 300.000 Jahren. Am Anfang war das Feuer und es führte den Mensch in jener Zeit zu einer großen Anzahl von Vorteilen die im wesentlichen waren:
  • Schutz vor Raubtieren
  • Schutz vor Kälte
  • Unterstützung der Jagd
  • Haltbarmachung von großer Jagdbeute
  • Auftau von gefrorener Jagdbeute
  • Entlastung des Verdauuungssystems
  • Erschließung schwer kaubarer Nahrung 
Das ist sicher nicht der Grund, wieso Mann man so gerne grillt. Es liegt wohl eher an der Vorfreude, dem intensiven Geruch und der guten Stimmung welche zumeist beim grillen entsteht. Daher sollte man bei einem Grillkauf einiges beachten. Wann immer ich einen Grill gesehen habe war da etwas das mich gestört hat. Denn für einen guten Grill gibt es zahlreiche Kriterien:
  • Nicht zu kleine oder große Feuerschale
  • Keinesfalls darf er wackeln
  • Windschutz
  • Nicht zu tief
  • Ausreichend großes Holzbrett
  • Ablage / Haken für Grillwerkzeug
  • Luftzug von unten
  • Modulare Ascheschale für Luftzug
  • Rost höhenverstellbar
  • Rost beweglich
  • Insgesamt stabile Verarbeitung
Für all diese Punkte legt man für gewöhnlich eine Menge Kohle Geld hin. Die Schmerzgrenze ist natürlich bei jedem eine andere. Aber wenn man den Grill nicht nach 2, 5 oder 10 jahren wegschmeißen will muss er einfach eine Stange Geld kosten. Nach langjähriger Suche ist mir vor einigen Wochen bei der la Familia ein einigermaßen bezahlbares Exemplar ins Netz gegangen. Ein Steel Firegrill des Grillspezialisten La Hacienda - in Heavy Metal Verarbeitung. Da gestern das Strandprojekt in die finale Testphase (aktueller Stand: beta 0.7) eingetreten ist, wurde der Grill direkt integriert mit Palmen, Fackeln und Möbel:



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Back on Track

Donnerstag, Juli 30, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Der mit Abstand beste Formel 1 Fahrer der letzten Dekade sitzt wieder da wo er hingehört - im Cockpit. Nach Gesprächen mit den Ferrari Verantwortlichen wird Michael Schumacher für Felipe Massa einspringen und den zahllosen Möchtegern Weltmeistern Konkurrenten auf dem Asphalt zeigen, wo der Bartl den Moscht holt. Man kann davon ausgehen das aufgrund der Rückkehr des siebenfachen Weltmeisters die Zuschauerzahlen in den nächsten Wochen um einige Prozent ansteigen werden...
Zurecht, denn es wird sicher sehr interessant sein, wie die aktuellen Spitzenreiter gegen diese Fahrmaschine namens Schumacher abschneiden werden, welcher vormals seine Rennen wie ein Schweizer Urhwerk absolvierte. Eine fundierte Analyse seines Fahrstils und somit der Hauptgrund seiner außergewöhnlichen Dominanz auf der Strecke ist hier zu finden. Untentehend Schumachers Rekorde, ohne Gewähr auf Vollständigkeit. 
Gentlemen, start your engines...
  • Die meisten WM-Titel: 7 (1994, 1995, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004)
  • Die meisten WM-Titel in Folge: 5 (2000–2004)
  • Die meisten Grand Prix Siege: 91
  • Die meisten Pole-Positions: 68
  • Die meisten schnellsten Runden: 76
  • Die meisten WM-Punkte: 1369
  • Die meisten Podestplätze: 154
  • Die meisten Führungskilometer: 24.130
  • Die meisten Führungskilometer in einer Saison: 3357 (2004)
  • Die meisten Führungsrunden: 5.108
  • Die meisten Grand Prix Siege in einer Saison: 13 (2004)
  • Die schnellste WM-Entscheidung: nach 11 von 17 Rennen (64,7 %) im Jahr 2002
  • Größter WM-Punkte Vorsprung auf den Zweiten: 67 (2002)
  • Die meisten Tage als amtierender Weltmeister: 1814 (8. Oktober 2000 bis 25. September 2005)
  • Die meisten Siege in Folge (in einer Saison): 7 (2004)
  • Die meisten Siege von der Pole-Position: 40
  • Die meisten Hattricks: 22
  • Die meisten Siege bei einem Grand Prix (absolut): 8 beim GP Frankreich
  • Die meisten WM-Punkte bei einem Grand Prix (absolut): 106 beim GP Kanada
  • Die meisten Doppelsiege von Teamkollegen: 24 (mit Rubens Barrichello)
  • Die meisten Startplätze in der ersten Reihe: 115
  • Die meisten schnellsten Runden in einer Saison: 10 bei 18 Starts (55,6 %) im Jahr 20041
  • Die meisten Podestplatzierungen in Folge: 19 (2001/2002)
  • Die meisten Podestplatzierungen in einer Saison : 17 in 17 Rennen (2002)
  • Die meisten zweiten Plätze: 43
  • Die meisten Punkteplatzierungen (absolut): 190
  • Die meisten Punkteplatzierungen in Folge: 24 (2001-2003)
  • Die meisten Zielankünfte in einer Saison: 17 in 17 Rennen (100 %) im Jahr 20022
  • Die meisten angeführten Rennen: 141
  • Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit in einem Grand Prix: 247,586 km/h in Monza (2003)



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INTENSIV

Mittwoch, Juli 22, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Eine neuer Talk beim ZDF mit dem Namen "Intensiv", moderiert von Maybritt Illner, ging Dienstag Abend das erste mal auf Sendung. Der Inhalt lautet wie folgt: 
  • Eine Partei auf Herz & Nieren prüfen
  • Sie auf den Prüfstand stellen
  • Ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen
Diese Ziele sollen bei fünf deutschen Parteien im lauf der Sendungen erreicht werden. Die Sendedauer: 30 Minuten. Das lässt uns böses erahnen. Denn in 30 Minuten prüft man so gut wie gar nichts "auf Herz & Nieren" und eine Partei, die im deutschen Bundestag vertreten ist, schon zweimal nicht. Eingeladen sind bei jeder Sendung drei Vertreter der Partei die gerade "auf den Prüfstand gestellt" wird. Mit multiple choice Fragen der Marke Günther Jauch werden die Teilnehmer dann konfrontiert mit beispielsweise: 

"Wie lautet der Discjokey Namen Jürgen Trittins ?" 
Antwort: DJ Dosenpfand
Was für ein Brüller, das war so schlecht daß es eigentlich nicht mehr zum aushalten war. Infotainment - nennt man so etwas. Ich nenne diese ganze Inszenierung vom ZDF wohl eher ein Versuch, die oberen zehntausend der BILD Konsumenten abzuwerben. Das lächerliche Kasperletheater geht weiter am 4. August in jenem Kanal, in dem man mit dem zweiten am besten wegschaut.



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South Pacific

Dienstag, Juli 21, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Mal wieder Nachschub für alle Sonnenanbeter, der Strand von Cottesloe, Perth. Ein Kyte Surfer marschiert zurück zum Ausgangspunkt seiner kilometerlangen Tour, welche mich wieder und wieder überlegen ließ was bei seiner enormen Geschwindigkeit wohl passieren mag, wenn der Wind mal in die falsche Richtung dreht...
Hier geht es zum download in 1920 x 1080 pixel für den Desktop.



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Apparatschika

Dienstag, Juli 21, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

"Steinmeier, ein sympathischer Apparatschik, versucht den Vorsprung der nicht unsympathischen Apparatschika Merkel einzuholen."
"Schwarz-rote Regierungsbündnisse nützen der Union, die SPD wird als kleinerer Partner ausgesaugt."
Sehr treffende Sätze wie ich finde. Noch viele mehr davon gibt es in einem Artikel der sueddeutschen Zeitung, zur Lage der destruktiven großen Koalition. Auf der Suche nach der Rede von Merkel auf dem CSU Parteitag in Nürnberg, bin ich auf eine weitere interessante Seite gestoßen die sicherlich Ihren Platz in den ein oder anderen Bookmarks finden wird: Alle Reden der Bundesregierung. Hier kann man nahezu jede offizielle Rede eines Regierungsvertreters in aller Ruhe nachlesen. Da findet man dann zum Beispiel solche Sätze von Merkel:
"Ich konnte mir 1994, als ich Umweltministerin wurde, noch nicht vorstellen, welche Fortschritte im Bereich der Windenergie erreicht werden, was z.B. die Laufzeiten der Windanlagen und die technischen Möglichkeiten anbelangt."  
Wenn ich Umweltminister bin eines Landes, welches eines solch enorme Wirtschaftskraft hat wie Deutschland, 20.000 DM pro Monat verdiene (~ Ministergehalt) mir aber im Jahre 1994 nicht "vorstellen" kann welche Fortschritte im Bereich der Windenergie erreicht werden können, dann habe ich den falschen Job. Aber dann bin ich gut aufgehoben in einer kurzsichtigen, populistischen Partei, die sich schon seit Jahrzehnten besser verkauft als sie eigentlich ist. Und was die SPD anbelangt - die schaufelt ihr eigenes Grab verkauft sich schlechter als sie ist. Denn das große Spiel in Berlin ist dem in der Marktwirtschaft sehr ähnlich, nicht nur wer die besten Produkte herstellt, sondern auch jener, welcher die potenziellen Konsumenten am ehesten überzeugt - macht letztendlich den Profit. Im Falle der Parteien sind es momentan 70 cent pro erhaltene Wählerstimme.



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Wireless Fidelity

Donnerstag, Juli 16, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Ruft ein DAU bei der Dell Hotline an und bestellt ein Wireless Lan Kabel..... Alter Witz. Was ganz neues (aber kein Witz) ist das Wirless Lan T-Shirt. Das ultimative Kleidungsstück für Powernerds, Geeks oder Internetsüchtige:



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Das Projekt

Mittwoch, Juli 15, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

SAND ... ist ein natürlich vorkommendes, unverfestigtes Sedimentgestein, das sich aus einzelnen Sandkörnern mit einer Korngröße von 0,063 bis 2 mm zusammensetzt.



Soweit Wikipedia. Im emotionalen Sinne verbindet man Sand in erster Linie mal mit Strand. Desweiteren bedeutet Sand für den einen oder anderen: Meer, Urlaub, Natur. In diesem Sinne hab ich mir gedacht, das sich eine Anleitung hier doch ganz gut machen würde. Anleitung ? Wie man auch zu hause an Sand - in angenehmen Umfeld kommt. Mal ganz stylisch ausgedrückt: Eine Anleitung für den Afterwork Urlaub. In den letzten Tagen wurden hier doch so einige Tonnen von A nach B transportiert, gehämmert, gesägt, geschraubt und geschwitzt. Werde eins mit deinem Projekt. Diese Erfahrung soll nicht ungeteilt bleiben, also für alle die Lust haben auf einen privaten Sandkasten vor der Haustür - oder auf dem Balkon / Terrasse - weiterlesen. Ach nochwas, das ist keine "so muss es sein" Anleitung. Lediglich Ideengeber, Problemlöser, etc. 
Die Fläche. 

Damit sollte es beginnen. Wie groß darfs denn sein ? In meinem Fall sind es 6 x 3 meter. Diese Fläche gilt es einzurahmen, idealerweise mit wetterfestem Holz. Also 9 Meter Holz gekauft, Breite 15 cm. Das ganze natürlich zweimal, damit auch die Rahmenhöhe stimmt, also insgesamt 18 meter. Dazu kleine Pfosten mit einer Höhe von ca. 25 cm, welche an den Verbindungsstellen anzubringen sind, damit das ganze ordentlich zusammenhält. Außerdem Verzinkte Platten, Schrauben und eventuell Nägel - je nach Holzdicke und individueller Planung. Nicht unwichtig dürfte ein minimaler Rand zwischen Fußboden und Holzrahmen sein. Zumindest dort wo sich Wasser sammeln könnte aufgrund der Geländeneigung, sollte minimaler Zwischenraum gelassen werden. 
Die Grundierung. 


Nachdem der Rahmen steht, wird es richtig fies. Denn dann muss eine ganze Menge Gewicht transportiert werden. In meinem Fall waren das Steine mit einer Durchschnittsgröße von 2 auf 3 cm - aus dem Kieswerk. Modell "Rheingestein" oder so was in der Richtung und um eine ordentliche Wasserablaufbasis zu schaffen = 10 cm Höhe, waren 2,8 Tonnen angesagt. Ohne Hänger eigentlich kaum machbar. Aber wenn diese Hürde genommen ist haben wir es schon zur Hälfte geschafft. Das nächste wäre dann die Folie, wie sie im oberen Bild zu sehen ist. Dichte Kunststoffmatte, aber wassertdurchlässig, das ist wichtig. Somit zieht Feuchtigkeit durch den Sand, durch die Folie in die Gesteinsbasis und unter dem Rahmen wieder raus. Das ist zumindest der Plan. Schauen wir mal wie es in 1 Jahr ausschaut. Wenn die Folie ordentlich am Rahmen festgetackert wurde (Folie großzügig planen !) geht es ans Eingemachte -  den Sand.

Der Sand.
Führt jedes Kieswerk, Preise liegen ebenso wie beim Gestein um die 20 Euro / Tonne. In diesem Fall waren zur (beinahe) Auffüllung des Rahmens rund 3 Tonnen nötig. Nachdem die Aktion, bei der jeder Nachbar den Kopf schüttelt, beendet war (natürlich Sonntags, klar) schaut das ganze in etwa so aus wie das Bild oben.
 
Alles weitere


...ist Planungs bzw. Situationsbedingt zu gestalten. In diesem Fall wurde noch für einen breiteren Rahmen gesorgt mit identischem Holz wie bereits verwendet. Zum abgrenzen und abschotten ist eine Schilfrohrmatte zu empfehlen. Günstig und angenehm leicht in der Verarbeitung bei Anpassungsaktionen mit großer Schere, Kabelbinder, Hammer und Nägeln. Zum befestigen der Wand kann man Bambusrohr verwenden, ca. 2 Euro pro Stück. Palmen, Bananenpflanzen und weiteres Bambus runden das Erscheinungsbild ab und perfektionieren die Chillout Area, made in Germany. Noch lange nicht fertig, aber auf einem guten Weg sieht das ganze dann so aus: 



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Holy Diver

Sonntag, Juli 12, 2009 / von Danielson / Kommentare (1)

Ein schönes Exemplar eines Kalmaren kam mir 2005 in Thailand vor die Kamera, ein bizarr anmutender Meeresbewohner beim Paarungsritual. In einer Tiefe von etwa 12 Meter zeigten sie innerhalb weniger Minuten vielfache Farbkombinationen. Keiner der anwesenden Taucher wagte es die Gruppe zu stören und so hielten alle brav Abstand. Trotzdem machten die Kalmare einen beinahe vorsichtigen Eindruck. Das Bild entstand am Banana Beach in Phuket, Thailand. 
Hier geht es zum download in 1920 x 1280 pixel für den Desktop.



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Der Jungmanagerkalender

Freitag, Juli 10, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Der 2009 BDI Jungmanagerkalender. Das Juli Blatt links oben: 
THOMAS, 56, Bielefeld. Shoppen statt poppen ? Nicht mit Thomas Moddelhoff, dem junggebliebenen Ego-Shooter, der sich lieber vermietet als verkauft. 3200 Euro pro Stunde verlangt der smarte Mann für geisse Kunden, für einen ganzen Monat müssten es schon 23 Millionen sein - aber das ist es wert: Denn Thomas hat auch anrüchige immobile Praktiken im Portfeuille, ihn reizt das Spiel an der Grenze des Erlaubten. Denn treu sein, das kann er nicht...
Fast schon Pflicht für alle Junior Business Kasper, findet der interessierte Betrachter hier das ganze Jahr etwas handfestes zu lesen.
     
     



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Wasserwelten

Sonntag, Juli 05, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Neues Reisebild: Ein fieses Krokodil im Sydney Aquarium. Welches im übrigen lohnenswert ist, aber sicher keine Pflicht während eines Sydney Aufenthalts. Da Sydney für gewöhnlich den Beginn oder das Ende eines Australien Aufenthalts darstellt, sitz das Geld entweder noch richtig dick oder eben gar nicht mehr so locker - insbesondere bei Backpackern. Sollte man sich gut überlegen, gerade wenn man bereits in einem großen Aquarium gewesen ist, siehe hier



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Baustelle im Weltraum

Freitag, Juli 03, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)




Da oben, in den weiten unseres kleinen Sonnensystems tut sich wieder etwas. Besser gesagt - die Menschheit traut sich mal wieder etwas. Nach jahrzehntelanger Beobachtung durch Sonden, Teleskope und Radiometer, ist in diesen Tagen der erste Grundstein für eine Entdeckungsreise gelegt worden. Bevor wir uns darum kümmern was da gerade passiert, eine kurze Beschreibung der Gründe für die jetzige Mission:


Diese "Reise", die in einigen Jahren viele Milliarden Menschen vor der Glotze und dem Internet versammeln wird, soll die Menschen letztendlich das erste mal zu einem anderen Planeten unseres Systems bringen. Der Mars. Doch der ist weit, sehr weit weg. Die Entfernung schwankt durch die Umlaufbahnen, sie beträgt im Durchschnitt 228 000 000 Kilometer. Da diese Entfernung einfach nicht vorstellbar ist, ein Vergleich: Das ist 627 mal weiter weg als der Mond. Mal abgesehen von den ganzen technischen Anforderungen, welche die Menschheit an die Grenzen Ihrer Fähigkeiten bringen wird, ist es auch eine enorme psychische Belastung für die Astronauten. Denn so eine Reise würde insgesamt mindestens 2 Jahre beanspruchen, in einer Kapsel, die vermutlich nicht sehr groß sein wird. Dazu brauch man Männer und Frauen wie Maschinen, tagein - tagaus unter höchster Konzentration und fehlerfrei bei all ihren Aktionen bis ins kleinste Detail. Abgesehen von den enormen körperlichen Belastungen (Strahlung, Schwerelosigkeit) ist eine beispiellose wissenschaftliche Ausbildung von Nöten. Hut ab. 

Somit sind wir beim LRO angekommen, dem "Lunar Reconnaissance Orbiter". Das LRO ist ein sehr kleines Raumschiff, wenn man es man mal so nennen will. Welchen Zweck erfüllt das LRO ? Die NASA spricht:
The primary objective of LRO is to conduct investigations that prepare for future lunar exploration. Specifically LRO will scout for safe and compelling landing sites, locate potential resources (with special attention to the possibility of water ice) and characterize the effects of prolonged exposure to the lunar radiation environment. In addition to its exploration mission, LRO will also return rich scientific data that will help us to better understand the moon’s topography and composition.

Aha, eine Art Vermessungsaktion. Das LRO kurvt um den Mond,  macht Bilder und sammelt Daten was das Zeug hält. Und das nicht gerade wenig: 461 Gigabyte pro Tag.  Diese Datenmenge kommt durch die Empfindlichkeit der Instrumente zustande, auf einen halben Meter genau wird der Mond und dessen Zusammensetzung damit vermessen. Abschließend wird ein speziell entwickelter Aufschlagkörper auf die Oberfläche des Mondes zurasen. Eine Tonne Gewicht soll die Oberfläche des Mondes aufreisen und noch mehr zu Tage bringen als man bereits zu wissen glaubt. Das wichtigste jedoch: Es tut sich was. Es wird hier nach einer Möglichkeit gesucht, Menschen dauerhaft auf dem Mond unterzubringen. Von dieser "Basis" könnte das Raumschiff zum Mars starten. Wenn dies gelingen würde, hätte man neben der minmal geringeren Entfernung zum Mars eines der Hauptprobleme gelöst: Die Schwerkraft der Erde. Sie verlangt nach Unmengen von Treibstoff um Überwunden zu werden. Der Liftoff des LRO:



Ähnlich wie bei ITER, hat hier etwas begonnen das Geschichte schreiben wird. Ein Projekt, welches das Sturmgeschütz der Menschheit - die Wissenschaft - in Ihrer Entwicklung weiter unaufhaltsam vorantreiben wird. Weiter Informationen gibt es hier:



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Turm Banner

Donnerstag, Juli 02, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Das neue Turm Banner, entstanden in Adelaide, South Australia - hier zum download in 1900 x 1200 pixel:



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1080 Poison Risk

Mittwoch, Juli 01, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Und weiter gehts mit Impressionen, heute aus dem fünften Kontinent. 

Welcher momentan im übrigen alles tut, um europäische Tiere auszurotten. Mal abgesehen von denen die wirklich Kohle bringen, zb. Rinder - werden Kaninchen, Füchse, Katzen, Esel reihenweise mit dem Hubschrauber gejagt und zur Strecke gebracht. Die tägliche Abschussrate eines einzigen Schützen beträgt schlappe 500 Tiere - im Durchschnitt. Auch in den Wäldern in denen ich unterwegs war gab es solche Maßnahmen, dort wurden Fuchsköder ausgelegt, siehe Bild auf der linken Seite. All diese Maßnahmen werden begründet mit der Vernichtung der einheimischen Wildtiere, welche keine Chance haben gegen die von den Siedlern eingeschleppten Organismen. Die europäischen Tiere hatten weitaus mehr Konkurenz in den letzten jahrhunderten und mussten sich immer wieder weiterentwickeln, die australischen hingegen waren eher so die chiller und hatten bisher keine natürliche Feinde in diesem Ausmaß. Demnach ist eine Katze oder ein Fuchs für australische Tiere unüberwindbar, eine echte Killermaschine - ergo ist die erste Begegnung für ein Beuteltier so gut wie immer auch  die letzte. 
Wir bleiben jedoch am Strand und schauen uns mal an was die australischen "Strand Inspektoren" den halben Tag lang machen: Die naiven Touris beobachten, damit sie nicht absaufen, wenn sie das erste mal ein echtes Meer betreten. 



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Classic commercials

Montag, Juni 29, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Bei 32 KB Arbeitspeicher - da denkt man heutzutage an einen Taschenrechner im Miniformat. Das war der NEC ganz und gar nicht. Ein Hightech Gerät, ein "remarkable notebooksized computer" wie es in der Anzeige lautet. Damit konnte man als Business Kasper bereits in den 80er Jahren direkt am Strand punkten. Das dieser Mann bei einer frontalen Sonneneinstrahlung auf das Monochrom Display noch irgendetwas erkennen konnte, wage ich allerdings zu bezweifeln. Auf der rechten Seite wird deutlich, das Apple Computer schon früh mit sehr stylischen Anzeigen warb. In denen die Frau zurechtgemacht an der Spüle steht und der Mann arbeitet. Mann stelle sich diese Konstellation bei einer aktuellen Printanzeige mit einem iPod vor...
     
Links: Eine riesige Maus der Marke Logitech, alles andere als agil... Verglichen mit den heutigen "wasweisichwieviel" DPI Abtastraten von Logitech Mäusen ein fetter Haufen Altplastik. Atari war nicht immer die Nummer 1 - da stand erstmal lange Zeit der Amiga aus dem Hause Commodore, wessen Vorgänger wiederum wohl jedem ein Begriff sein dürfte, siehe unten.
     
Rechts: Der legendäre Commodore C64 Personal Computer. VIEL cooler als ein Schneider PC und jede Menge Schnick Schnack den man dazu kaufen konnte. Von einem Kassettenlaufwerk mit massig Applikationen bishin zum Drucker gab es alles was das Herz begehrt. 
     
Wer mehr über klassische Computer lesen möchte, ist bei einestages an der richtigen Adresse. Dort gibts zu all den hübschen Bildchen auch noch einen Bericht. 



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Gateway to Asia: Siam

Sonntag, Juni 28, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Da Thailand nach wie vor ein Land ist, das ganz oben auf der Liste derer steht, die erstmals eine Fernreise antreten, möchte ich hier mal die besten Thai Links einstellen. Wenn man Thailand bei Google eintippt bekommt man sicherlich 1 Milliarde Ergebnisse - aber darunter ist viel, sehr viel Schrott. Also stehen unten wenige, aber lohnende Seiten - die mir immer wieder nützliche Informationen geliefert haben. Bild links: Dach des Königspalastes in Bangkok. Die wegstehenden Elemente stehen für Adlerkrallen, die das Haus vor dem bösen bewahren sollen. 
Wer zum ersten mal nach Siam fliegt, sollte zumindest die ersten zwei Nächte bereits in Deutschland buchen, insbesondere wer ersteinmal in Bangkok bleibt. Es gibt dort zwar Hotels wie Sand am Meer in allen Preisklassen die sich problemlos ansteuern lassen, soweit richtig. Allerdings sollte sich jeder die Frage stellen, ob er nach 12 Stunden Flug noch Lust hat, in einer solch chaotischen Stadt mit Gepäck & Taxi nach einem Zimmer zu suchen. Für alle Bangkok ("Krung Thep") Besucher sollte die unten verlinkte Thaiminator Seite eigentlich Pflichtlektüre darstellen.
Alle Reiseberichte die ich während meines letzten Aufenthalts im Supermoloch verfasst habe, findet ihr hier, meißtens bei einer Luftfeuchtigkeit von entspannten 90 % in einem Zimmer des "Sawasdee Inn" entstanden... Viele Bilder sind zu sehen, inklusive einem Videoclip (runterscrollen, das Ergebnis schließt diesen Beitrag mit ein). Jetzt aber zu den Links:
  • Einer der häufigsten Themen für Erstreisende, Reisezeit & Wetter: Klimadiagramme
  • Günstige Flüge & Pauschalangebote aus (fast) erster Hand: Thailand Tours



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Vor lauter Scham

Sonntag, Juni 28, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Eine nett geschriebene Geschichte - über einen Michael Jackson Konzert Besuch im Jahre 1988, von 3 jungen Schülern und deren Verwandlung. Empfehlenswert auf einestages.spiegel.de



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