Weida gehts

Dienstag, August 04, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Grillen (lateinisch: craticulum für „Flechtwerk, kleiner Rost“) oder schweizerisch bräteln - ist Braten in Wärmestrahlung. Vom Braten in der Pfanne oder im Ofen unterscheidet es sich dadurch, dass für den Garprozess weder direkte Wärmeleitung noch Konvektion eine große Rolle spielt.
oder
Grillen beziehungsweise das Braten über dem offenen Feuer ist eine ursprüngliche Methode des Garens von Lebensmitteln - sie verlangt nur die Beherrschung des Feuers, benötigt aber kein Kochgeschirr.
Die Beherrschung des Feuers, damit begann der Aufstieg der Gattung Mensch vor 300.000 Jahren. Am Anfang war das Feuer und es führte den Mensch in jener Zeit zu einer großen Anzahl von Vorteilen die im wesentlichen waren:
  • Schutz vor Raubtieren
  • Schutz vor Kälte
  • Unterstützung der Jagd
  • Haltbarmachung von großer Jagdbeute
  • Auftau von gefrorener Jagdbeute
  • Entlastung des Verdauuungssystems
  • Erschließung schwer kaubarer Nahrung 
Das ist sicher nicht der Grund, wieso Mann man so gerne grillt. Es liegt wohl eher an der Vorfreude, dem intensiven Geruch und der guten Stimmung welche zumeist beim grillen entsteht. Daher sollte man bei einem Grillkauf einiges beachten. Wann immer ich einen Grill gesehen habe war da etwas das mich gestört hat. Denn für einen guten Grill gibt es zahlreiche Kriterien:
  • Nicht zu kleine oder große Feuerschale
  • Keinesfalls darf er wackeln
  • Windschutz
  • Nicht zu tief
  • Ausreichend großes Holzbrett
  • Ablage / Haken für Grillwerkzeug
  • Luftzug von unten
  • Modulare Ascheschale für Luftzug
  • Rost höhenverstellbar
  • Rost beweglich
  • Insgesamt stabile Verarbeitung
Für all diese Punkte legt man für gewöhnlich eine Menge Kohle Geld hin. Die Schmerzgrenze ist natürlich bei jedem eine andere. Aber wenn man den Grill nicht nach 2, 5 oder 10 jahren wegschmeißen will muss er einfach eine Stange Geld kosten. Nach langjähriger Suche ist mir vor einigen Wochen bei der la Familia ein einigermaßen bezahlbares Exemplar ins Netz gegangen. Ein Steel Firegrill des Grillspezialisten La Hacienda - in Heavy Metal Verarbeitung. Da gestern das Strandprojekt in die finale Testphase (aktueller Stand: beta 0.7) eingetreten ist, wurde der Grill direkt integriert mit Palmen, Fackeln und Möbel:



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South Pacific

Dienstag, Juli 21, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Mal wieder Nachschub für alle Sonnenanbeter, der Strand von Cottesloe, Perth. Ein Kyte Surfer marschiert zurück zum Ausgangspunkt seiner kilometerlangen Tour, welche mich wieder und wieder überlegen ließ was bei seiner enormen Geschwindigkeit wohl passieren mag, wenn der Wind mal in die falsche Richtung dreht...
Hier geht es zum download in 1920 x 1080 pixel für den Desktop.



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Das Projekt

Mittwoch, Juli 15, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

SAND ... ist ein natürlich vorkommendes, unverfestigtes Sedimentgestein, das sich aus einzelnen Sandkörnern mit einer Korngröße von 0,063 bis 2 mm zusammensetzt.



Soweit Wikipedia. Im emotionalen Sinne verbindet man Sand in erster Linie mal mit Strand. Desweiteren bedeutet Sand für den einen oder anderen: Meer, Urlaub, Natur. In diesem Sinne hab ich mir gedacht, das sich eine Anleitung hier doch ganz gut machen würde. Anleitung ? Wie man auch zu hause an Sand - in angenehmen Umfeld kommt. Mal ganz stylisch ausgedrückt: Eine Anleitung für den Afterwork Urlaub. In den letzten Tagen wurden hier doch so einige Tonnen von A nach B transportiert, gehämmert, gesägt, geschraubt und geschwitzt. Werde eins mit deinem Projekt. Diese Erfahrung soll nicht ungeteilt bleiben, also für alle die Lust haben auf einen privaten Sandkasten vor der Haustür - oder auf dem Balkon / Terrasse - weiterlesen. Ach nochwas, das ist keine "so muss es sein" Anleitung. Lediglich Ideengeber, Problemlöser, etc. 
Die Fläche. 

Damit sollte es beginnen. Wie groß darfs denn sein ? In meinem Fall sind es 6 x 3 meter. Diese Fläche gilt es einzurahmen, idealerweise mit wetterfestem Holz. Also 9 Meter Holz gekauft, Breite 15 cm. Das ganze natürlich zweimal, damit auch die Rahmenhöhe stimmt, also insgesamt 18 meter. Dazu kleine Pfosten mit einer Höhe von ca. 25 cm, welche an den Verbindungsstellen anzubringen sind, damit das ganze ordentlich zusammenhält. Außerdem Verzinkte Platten, Schrauben und eventuell Nägel - je nach Holzdicke und individueller Planung. Nicht unwichtig dürfte ein minimaler Rand zwischen Fußboden und Holzrahmen sein. Zumindest dort wo sich Wasser sammeln könnte aufgrund der Geländeneigung, sollte minimaler Zwischenraum gelassen werden. 
Die Grundierung. 


Nachdem der Rahmen steht, wird es richtig fies. Denn dann muss eine ganze Menge Gewicht transportiert werden. In meinem Fall waren das Steine mit einer Durchschnittsgröße von 2 auf 3 cm - aus dem Kieswerk. Modell "Rheingestein" oder so was in der Richtung und um eine ordentliche Wasserablaufbasis zu schaffen = 10 cm Höhe, waren 2,8 Tonnen angesagt. Ohne Hänger eigentlich kaum machbar. Aber wenn diese Hürde genommen ist haben wir es schon zur Hälfte geschafft. Das nächste wäre dann die Folie, wie sie im oberen Bild zu sehen ist. Dichte Kunststoffmatte, aber wassertdurchlässig, das ist wichtig. Somit zieht Feuchtigkeit durch den Sand, durch die Folie in die Gesteinsbasis und unter dem Rahmen wieder raus. Das ist zumindest der Plan. Schauen wir mal wie es in 1 Jahr ausschaut. Wenn die Folie ordentlich am Rahmen festgetackert wurde (Folie großzügig planen !) geht es ans Eingemachte -  den Sand.

Der Sand.
Führt jedes Kieswerk, Preise liegen ebenso wie beim Gestein um die 20 Euro / Tonne. In diesem Fall waren zur (beinahe) Auffüllung des Rahmens rund 3 Tonnen nötig. Nachdem die Aktion, bei der jeder Nachbar den Kopf schüttelt, beendet war (natürlich Sonntags, klar) schaut das ganze in etwa so aus wie das Bild oben.
 
Alles weitere


...ist Planungs bzw. Situationsbedingt zu gestalten. In diesem Fall wurde noch für einen breiteren Rahmen gesorgt mit identischem Holz wie bereits verwendet. Zum abgrenzen und abschotten ist eine Schilfrohrmatte zu empfehlen. Günstig und angenehm leicht in der Verarbeitung bei Anpassungsaktionen mit großer Schere, Kabelbinder, Hammer und Nägeln. Zum befestigen der Wand kann man Bambusrohr verwenden, ca. 2 Euro pro Stück. Palmen, Bananenpflanzen und weiteres Bambus runden das Erscheinungsbild ab und perfektionieren die Chillout Area, made in Germany. Noch lange nicht fertig, aber auf einem guten Weg sieht das ganze dann so aus: 



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