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Liebe Außerirdische, wenn ihr das hier lest: Nehmt doch beim nächsten Mal auch den Geller mit."
Installation. Empfänger gibt es inzwischen wie Sand am Meer, in meinem Fall ist es ein Terratec Cinergy USB Adapter, verlängert mit einer 15 cm Antenne, welche magnetisch an jeder metallischen Oberfläche befestigt werden kann, zum Beispiel an einem Bildschirm. Diese Antennenverlängerung ist mit einem Klinkenstecker mit dem Adapter verbunden, somit ist ein Austausch durch eine größere (oder kleinere) Empfangseinheit schnell über die Bühne zu bringen. Der Adapter selbst ist wie bereits mit USB am PC angeschlossen und die Treiberinstallation war innerhalb von 2 Minuten erledigt. Die zugehörige (unverzichtbare) Software brauchte ein wenig länger, jedoch war auch diese Installation problemlos.
Oberfläche. Nach Installation begrüßt einen die deutsche Oberfläche mit einer für meine Begriffe recht simpel gestalteten Menüstruktur. Sauber getrennt sind Optionen der Aufnahme, Einzelbild, Sender und Benutzeroberfläche auf die eigenen Bedürfnisse anpassbar. Timeshift ist ebenso möglich wie eine AC3 Aufnahme, was mich beides ein wenig (positiv) überrascht hat. Wer noch den antiquierten Videotext benötigt - kein Problem, auch der ist inklusive und mit Mauszeiger schnell und einfach zu bedienen. Mit der Bild-in-Bild Option hatte ich noch so meine Probleme, da hier nach aktivieren einige Programme nicht mehr anwählbar waren.
Empfang/Aufnahme. Mein Standort ist Wiesbaden Stadtmitte. Somit keine schlechte Ausgangsposition für einen ordentlichen Empfang und das ergibt 21 Programme, bisher alle Störungsfrei und in guter Qualität. Eine Testaufnahme ist mir auf Anhieb gelungen, Handbuch wälzen fällt somit flach. Die möglichen Aufnahmeformate sind für meine Ansprüche mehr als ausreichend, MPEG2, MPEG4 und WMV sind wählbar und einzeln konfigurierbar in Bild- und Tonqualität. Somit gehören für mich websites wie onlinetvrecorder der Vergangenheit an. Den einzigen Kritikpunkt den ich bisher finden konnte ist die Qualität der Standbilder, hier schön zu sehen am Eurosport Screen, der keineswegs der angezeigten Qualität oder der erfolgten Aufnahme entspricht. Schade. Ansonsten ist die ganze DVB-T Geschichte meiner Meinung nach durchaus empfehlenswert.

Die Bildzeitung schreibt über die Sendung der Tagesschau am 21. August:
Da ruft mich heute abend kurz vor der 20 Uhr eine Redakteurin der BILD-Zeitung an. Ihr Chef habe gesagt, dass die Tagesschau gestern [Donnerstagabend, 20 Uhr] nicht über Michelle berichtet habe, und nun wolle sie von mir wissen, ob das stimmt. Ich bestätige diese 24-Stunden-Hochleistungsrecherche, weil sich unser Ablauf bei 7-10Millionen Zuschauern eh schwer geheim halten lässt. "Warum nicht?", fragt sie hart nach, und ich antworte ruhig, dass ich dieses Verbrechen abscheulich finde, dies aber nichts für die Tagesschau sei.
Vorsichtig frage ich die Anruferin, warum wir es ihrer Meinung nach hätten machen sollen. Weil es ein schreckliches Verbrechen sei, erwidert sie etwas pikiert, und ich gebe ihr Recht, dass solche Taten fürchterlich sind, aber leider Gottes passiereten solche Fälle öfter, und ich sähe noch immer nicht, warum wir nun genau diesen Fall aufgreifen sollten. Dieser Fall sei schließlich ganz schön durch die Medien gegangen, belehrt sie mich. Stimmt, sage ich, und füge (etwas zu vorlaut) hinzu, "vor allem in Ihrem" (…)