Gateway to Asia: Siam

Sonntag, Juni 28, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Da Thailand nach wie vor ein Land ist, das ganz oben auf der Liste derer steht, die erstmals eine Fernreise antreten, möchte ich hier mal die besten Thai Links einstellen. Wenn man Thailand bei Google eintippt bekommt man sicherlich 1 Milliarde Ergebnisse - aber darunter ist viel, sehr viel Schrott. Also stehen unten wenige, aber lohnende Seiten - die mir immer wieder nützliche Informationen geliefert haben. Bild links: Dach des Königspalastes in Bangkok. Die wegstehenden Elemente stehen für Adlerkrallen, die das Haus vor dem bösen bewahren sollen. 
Wer zum ersten mal nach Siam fliegt, sollte zumindest die ersten zwei Nächte bereits in Deutschland buchen, insbesondere wer ersteinmal in Bangkok bleibt. Es gibt dort zwar Hotels wie Sand am Meer in allen Preisklassen die sich problemlos ansteuern lassen, soweit richtig. Allerdings sollte sich jeder die Frage stellen, ob er nach 12 Stunden Flug noch Lust hat, in einer solch chaotischen Stadt mit Gepäck & Taxi nach einem Zimmer zu suchen. Für alle Bangkok ("Krung Thep") Besucher sollte die unten verlinkte Thaiminator Seite eigentlich Pflichtlektüre darstellen.
Alle Reiseberichte die ich während meines letzten Aufenthalts im Supermoloch verfasst habe, findet ihr hier, meißtens bei einer Luftfeuchtigkeit von entspannten 90 % in einem Zimmer des "Sawasdee Inn" entstanden... Viele Bilder sind zu sehen, inklusive einem Videoclip (runterscrollen, das Ergebnis schließt diesen Beitrag mit ein). Jetzt aber zu den Links:
  • Einer der häufigsten Themen für Erstreisende, Reisezeit & Wetter: Klimadiagramme
  • Günstige Flüge & Pauschalangebote aus (fast) erster Hand: Thailand Tours



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OZ DISC | chapter 1 | Bangkok

Mittwoch, Oktober 08, 2008 / von Danielson / Kommentare (0)

Um dieses üble "ich bin kein Herbst - kein Winter - kein Sommer" Wetter ein wenig besser zu verkraften, werd ich in den nächsten Tagen die OZ Disc Videos der Australien Tour 2007/2008 hier einstellen. Wer anstatt Stück für Stück gleich alle Episoden der DVD anschauen will, kann sich im Turm Profil von dailymotion umschauen. Starten wir mit Kapitel 1 - von Frankfurt nach Bangkok. Sicher nicht das beste Kapitel aber aller Anfang ist schwer, die Qualität des Schnitts wird ab Kapitel 3 langsam besser. Film ab:
OZDISC | 1 | Bangkok Hochgeladen von derturm



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Banglampo

Freitag, September 07, 2007 / von Danielson / Kommentare (1)

Wir haben Freitag Abend, 22 Uhr und ich werde vor meinem Abflug wohl nicht mehr dazu kommen zu schreiben, daher jetzt ein Mammutbericht ueber die KaoSan Road und die umliegende Gegend des Viertels Banglampo. Anmerkung: Rechtschreibfehler koennt ihr fuer euch behalten, auf der Tastatur hier gibts kein scharf s, keine umlaute, alle Sonderzeichen sind vertauscht und der Internetcafe Rechner hier ist ne Gurke. Ausserdem sind alle kleinen Bilder zum anklicken fuer eine grosse Ansicht, wie immer. Okay, here we go:
Als ich Donnerstag hier eintraf, wurde mir wieder klar welche Bedeutung die KaoSan Road hat - es ist wie ein Gateway, nicht mehr Europa, aber eigentlich auch noch nicht Asien, eher ein riesiger Studentenkampus der von Low Budget Reisenden als Stoppover genutzt wird. Das Backpackerzentrum besteht aus der KaoSan Road selbst und einigen Nebenstrassen die mehr und mehr auswuchern. Sogenannte "GuestHouses" an jeder Ecke, ein Einzelzimmer mit eigenem Bad und Aircondition kostet um die 500 Baht (= 10 Euro), auf Komfort wird hier wenig Wert gelegt. Es wird genutzt um zu schlafen, ansonsten spielt sich das Leben hier auf der Strasse ab (selbst so mancher Zahnarzt verrichtet hier seinen Dienst auf der Strasse). Bin also am Donnerstag einfach mal losgelatscht, um mir die Gegend rundherum anzuschauen - hab in 5 Stunden lediglich 4 lange Strassen geschafft, da es an jeder Ecke etwas sehenswertes gab, oder was leckeres dem nicht wiederstanden werden konnte. Etwas abseits versuchte ich einem Strassenhaendler klarzumachen, das sich eine Pepsiflasche zum mitnehmen erwerben will (der Strand war direkt an der Strasse, undenkbar dort pause zu machen), irgendwann willigte er dann ein und drueckte mir einen gefuellten Plastikbeutel mit Pepsi, Eis und Strohalm in die Hand. "Take away Pepsi" nannter er das - beim weiterlaufen sah ich mehrere vorbeirauschende Rollerfahrer mit am Lenker haengender Pepsituete. Na wenn das mal gutgeht..

Pepsi to go - Bangkok Banglampo
Nach meinem Pepsi Stop hab ich ein Mahnmal entdeckt das mit grossen Plakaten auf die Studentenbewegung der 70er Jahre hinweist, ein netter Touri Advisor hat mir vor laufender Videokamera ausfuehrlich erklaert was es mit dem Platz der Demokratie auf sich hat, sehr interessant. Anschliessend wollt er mich grinsend zu einem sixpack Bier einladen, da ihm scheinbar langweilig war - und von mir wissen ob ich den Film ueber Thailand auch wirklich nur fuer meine Familie "drehe". Das versicherte ich ihm dankend und zog weiter an den Platz der Demokratie. Am Montag haelt hier der Koenig Einzug, daher wird momentan alles gewienert und gestrichen und gefegt und aufgebaut und und und. Mal abgesehen von 3 faulen Polizisten, siehe unten. Jeder Buddha rund um den Platz wird auf Hochglanz gebracht, eine Buddha "Werkstatt" mit vielen Handwerkern bei der Arbeit ist ebenfalls auf Video verwewigt worden... Wie der Name der Goettin auf dem Bild lautet hab ich leider vergessen, dazu war es zuviel was der Tempeladvisor dort alles erzaehlt hat. (ein Mini-Edel-Tempel scheinbar, bei dem der Koenig hoechstpersoenlich einkehren wird) Nett: Der gute Mann kam von alleine auf mich zu und wollte fuer all seine Informationen ebenfalls keinen Cent. Sehr ruhig und freundlich erklaerte er mir z.B. das Shiva, wessen Darstellung und Bilder mich schon immer fasziniert haben, fuer den Kreislauf der Zeiten steht / fuer Schoepfung, Erhalt und Zerstoerung. Die Abbildungen und Skulpturen verbildlichen dies, beispielsweise tanzt er scheinbar in manchen auf einem Kind - was aber gemeint ist als Shivas Tanz auf der Unwissenheit. Nun, so ging das mit den Erlauterungen weiter und weiter, irgendwann kann man sich eben nichts mehr merken bei der Hitze... Sobald sich ein Thai in der Naehe einer Skulptur befindet verbeugt er sich respektvoll, stellt ihm leckere Sachen zum Essen und trinken vor die Nase, healt inne, betet und dankt fuer allerlei wichtiges. Hier mal 3 Bilder: (Mittleres Bild: Fotografieren war hier eigentlich verboten, war ein Schnappschuss in einem gluecklichen Augenblick)

Wat Mahann - Hindu Statue - 3 Cops vor dem Koenigsgemaelde
Nach einigen weiteren Erlebnissen auf dem Heimweg die einfach zuviel sind um niedergeschrieben zu werden, hab ich mir nach langem Fussmarsch eine 2 stuendige Massage gegoennt - wozu ich auch noch eine Kleinigkeit loswerden wollte. In Bangkok ist Sex an jeder Ecke zu haben, das ist richtig. Nutten in Bordells, Bordsteinschwalben, Transen, hier gibt es wirklich genug Moeglichkeiten um jeglichen Geschmack zu decken. Auch die Massage kann man mit Sex in Verbindung bringen (lassen), bereits mittags um 12 bieten einem die stressigen TukTuk (bild siehe unten) Fahrer eine "Masaaaaasch" an - wobei hier keine traditionelle gemeint ist, sondern eben Sex. ("hey my friend - where you going ?? Pussy pingpong and massage - only twenty baht, i show you everything !!") Aber: Der Grossteil der Thai massage laeuft SEHR gesittet ab, es ist ein Teil der Thaikultur und in den Tempeln, welche ueber jeden Zweifel erhaben sind, hier wird dies jedem beigebracht der es erlernen moechte.

Standard TukTuk - Powered by Daihatsu Motors

Bei der traditionellen Thaimassage wird jeder Knochen und (fast) jeder Muskel von der Zehenspitze bis zum Ohrlaeppchen professionell bearbeitet - dabei ist man nicht halbnackt, sondern mit lechten Leinenkleidern vollstaendig bedeckt. Wahlweise gibt es auch noch die Oel Massage, welche man mit einem Handtuch um die Hueften geniessen kann und ebenso entspannend ist - wenn auch nicht ganz so entlastend fuer den geschlauchten Koerper wie erstere. Das ganze kostet im Schnitt fuer 1 Stunde umgerechnet 3 Euro. Anschliessend gibts noch einen Tee (zumindest in meinem Stammhaus :-) und dann geht man entspant, taufrisch und neugeboren seines Weges, bereit um in den Abend zu starten. Das tat ich auch und lernte beim Essen auf der Hotelterasse einen netten Koreaner kennen, welcher gerade seinen letzten Abend hier verbrachte. Ein gutes Gespraech (hat einige Jahre in NewYork auf der Columbia studiert, Modedesign) und einige Bier spaeter, haben wir den Abend bei Pool Billard und lauter Musik irgendwann beendet.

Heute hab ich beim power shopping (immer zum schluss vom bangkok besuch machen preise variieren stark) erstmals einen gescheiten Miniatur Buddha gefunden. Endlich. Hab nun ziemlich viel ausgelassen von den letzten zwei Tagen, aber der Freitag Abend laeuft gerade richtig an hier und da morgen der letzte Tag ist zum richtig auspennen, werd ich nun langsam Schluss machen fuer heute. Noch eine kurze Zusammefassung von Bangkok: Diese Stadt hat fuer mich zwei Gesichter. Zum einen ist es ein stickendes Moloch mit einer gigantischen Luftverschmuztung, vielzuvielen Menschen und einer hohen Armutsrate. Ich kann jeden verstehen der hier so schnell wie moeglich wieder wegwill. Zum anderen ist es aber auch eine Megacity (10 Millionen) die einzigartig ist, kombiniert mit dem lockerem Thai Lifestyle gibt es hier eine Menge zu entdecken und zu sehen. Ein Beispiel: Waehrend ich diese Zeilen schreibe hab ich mir eine Pause gegoennt, bin vors Hotel gelaufen und hab mir an einem Fruechtestand eine eisgekuehlte Papaya rausgelassen. Hab mich auf eine Bank gesetzt und das Teil in mich reingeschlotzt, in diesen 5 Minuten ist folgendes auf offener Strasse vor meinem Baenkchen passiert:

  • Ein Farang hat vergeblich versucht 2 Thais abzuschleppen, sehr amuesant
  • Der besagte Fruchteverkaeufer hat sich ein Redegefecht mit einem Tukuk Fahrer um den Freitagabend Stellplatz geliefert (friedlich)
  • Der Koreaner von gestern kam mit einem Moench angeschlurft. "Ein Freund der Familie." Aha. Nun denn...
  • Ein TukTuk Fahrer wollte mich zum PussyPingPong abschleppen (stattdessen hab ich ihm eine gekaufte Papaya angeboten fuer 5 Bath mit: "very cheap my friend, only one time used !" - "sehr billig mein Freund, nur einmal benuzt !" :-)

So nu reichts aber... hier gluehen nicht nur die Tasten. Der naechste Beitrag folgt aus Perth, Australia. Bis bald !



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Power Gym

Donnerstag, September 06, 2007 / von Danielson / Kommentare (0)

Anstatt wieder ausschließlich zu bummeln hab ich mich gestern auf die Suche nach Fitness gemacht und bin auch gleich um die Ecke fündig geworden. Ein großes Hitel in Chinatown, das "Grand China Princess" hat 2 Fitness Gyms integriert und der Portier hat mich sozusagen "eingeschleußt", da es mehr oder weniger den Hotelgästen vorbehalten ist diese Studios zu nutzen. Mit 200 Baht (= 4 Euro) war ich dabei, inklusive Dusche und Sauna und es hat mal wieder gut getan zu schwitzen, zur Abwechslung mal nicht wegen der Hitze. Im Anschluss kam mir eine Idee bezüglich Gepäck & Gewicht, denn ich hab das Problem das ich bereits beim Hinflug am Gewichtslimit war (21kg Rucksack+ 7 kg Handgepäck) und somit schlechte Karten hab mich hier mit allerlei Andenken einzudecken. Eine Alternative wäre es das hier gekaufte direkt via Post nach Hause zu schicken. Laut der Tabelle und einem sehr hilfreichen Postangestellten sehen die Preise hierfür folgendermaßen aus: 10 kg mit dem Schiff, Dauer ca. 2 Monate: 1930 Baht = 42 Euro 10 kg mit dem Flugzeug, Dauer ca 2 Wochen: 4250 Baht = 93 Euro Nicht gerade Preiswert, aber das mit dem Schiff ist eine Überlegung Wert - denn 10 kg ist, wenn man auf das Gewicht der Waren achtet, doch nicht gerade wenig. Die Größe des Pakets scheint egal zu sein. Schau ma mal. In 2 Stunden ist checkout und Hotelwechsel angesagt. Gestern Abend war ich in der Rucksackszene Bangkoks unterwegs, genauer gesagt in der "Khao San Road". Bisher war ich der Meinung dort keinesfalls vorbeizuschauen, als ich jedoch letztendlich nach einigen Stunden Live Rock und mehreren Bier später dort versumpft bin hab ich beschlossen, das ich mein nächstes Hotel in der Nähe von Khao San nehmen werde. Bei meinem ersten Besuch vor 2 Jahren mit einem Freund hat es uns nach einigen Tagen ziemlich abgestoßen dort, weil es doch sehr touristisch ist, allerdings ist es eben ein Unterschied ob man alleine oder zu zweit reist. Die Möglichkeiten rund um Khao San sind beträchtlich, hier kann man noch weitaus schneller Reisende aus aller Welt kennenlernen und da es außerdem meist recht preiswerte Hotels sind, denke ich das es einen guten Kontrast zu Chinatown darstellen wird. Gestern Abend kam noch ein sehr interessanter Beitrag von einem thailändischen TV Sender. Zu Gast war ein Vertreter der EU, welche der thailändischen Übergangsregierung Wahlbeobachter angeboten hat. Überraschung: In der Thai Presse kamen letzte Woche daraufhin mehrere Berichte das die EU die Thai Wahlen kontrollieren will - und den Thais vorschreiben will wie so eine Wahl abzulaufen hat. Daher hat der Moderator auch sehr kritisch nachgefragt wie sich die EU so etwas vorstellt und weshalb sie das anbiete. Die Sorge der offiziellen und scheinbar auch des Volkes hier, liegen scheinbar recht tief. Der EU Vertreter erklärte ruhig und sachlich das es lediglich eine Hilfestellung darstellt und die EU mit dieser Beobachtung nur Fakten liefern will, um dem thailändischen Volk zu helfen und eine demokratische Wahl zu garantieren ("frei, geheim, keine doppelten Stimmen, etc"). Gar nicht so einfach das richtig rüberzubringen, wenn man das in einem Land tun will, das sich selbst "Das Land der freien" nennt (thai = frei) und seit Jahrhunderten souverän und ohne der Hilfe einer fremden Macht existiert... Nun wird gepackt, Khaosan wartet und somit ist der Abschied von Chinatown und seinen vielen quirligen kleinen Gassen angesagt. Es war eine interessante Zeit in diesem Viertel mit vielen Eindrücken. Ich kann jedem Bangkok Besucher nur empfehlen hier für 1-2 Tage mal reinzuschauen, wenn er in der Stadt ist.
Khop Khun Kap Chinatown !



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Chinatown

Dienstag, September 04, 2007 / von Danielson / Kommentare (0)

Wie versprochen hier ein Bericht über den Bezirk Chinatown. Nach 11 Stunden (!) Schlaf und einem wässrigen Kaffee hab ich mich heute vormittag aufgemacht die Gegend zu erkunden. Erstmal gefrühstückt in meinem neuen Lieblingsrestaurant (chinesische Küche) - welches sich gestern schon nach meiner Ankunft bewährt hat. Das Essen hat hier generell einen hohen Stellenwert, man könnte sich in Bangkok pausenlos von einer Köstlichkeit zur nächsten durchschlemmen. Das tolle daran ist das es nicht nur meist ziemlich lecker schmeckt, sondern auch noch recht kalroienarm ist, da auf Rahm und Schmand und Butter verzichtet wird. Stattdessen kommt Kokosmilch und Öl zum Einsatz, gewürzt mit allem was das Herz begehrt. Das Gemüse wird nicht matschig gekocht, sondern schonend zubereitet und landet daher immer ziemlich knackig auf dem Teller. Das der Reis hier exzellent schmeckt muss glaube ich nicht erwähnt werden. Zu Scharf ? Naja, ich persönlich bevorzuge es sehr scharf - hier ist es allerdings so das man einfach schauen muss wo man sich befindet. In einem Touristen Schuppen muss man es dazusagen wenn man es scharf haben will, in dem erwähnten chinesischen Restaurant würd auch ich von Schärfe bei der Bestellung lieber nichts erwähnen. Sonst brennt im Anschluss die Hütte und der Schweiß fließt in Strömen. Einige Impressionen zum Thema Thai Cuisine:
[draufklicken zum vergrößern]
Wie bereits erwähnt gibt es hier eigentlich alles zu kaufen (außer deutsches Vollkornbrot :-) , die Vielfalt und Masse an Waren ist kaum zu überschauen. Von der getrockneten Haifischflosse bishin zum neuesten LCD Display, Gold und Schmuck in allen Varianten, Kleidung, exotische Früchte, Gewürze, Schamanenausrüstung, Presseausweise, Schusswesten, Bücher, alles alles alles. Natürlich darf die traditionelle Thai Body Massage nicht fehlen, die gibt es hier an jeder Ecke. Dazu gibt es morgen einen ausführlichen Beitrag, das versteht scheinbar so mancher falsch in Deutschland (und auch einige Touris hier). Hier noch einige Schnappschüsse die bei meinem Streifzug im laufe des Tages entstanden sind:
Backwaren made in Asia | Schnappi hat Sendepause
Chillout am Straßenrand | Schule ist erledigt für heute



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Entering Siam

Montag, September 03, 2007 / von Danielson / Kommentare (0)

Nach einem über 10 stündigem Non Stop Flug mit einer Boeing 767 bin ich in Bangkok eingetroffen. Im Flugzeug habe ich eine deutsche Tauchschulenbesitzerin aus Phuket kennengelernt, die Urlaub in Deutschland gemacht hatte - an dieser Stelle herzliche Grüße. Beneidenswerterweise zieht sie gleich weiter in den Süden, während ich hier die nächsten 6 Tage in Bangkok verbringen werde. Aber es gibt hier eine Menge zu entdecken, dazu später mehr.
Während des Flugs natürlich fast kein Auge zubekommen. Während die anderen ALLE schliefen, wurde die Bedienungsanleitung für die Videokamera studiert und ein Großteil der wilden Entstehungsgeschichte von Australien mithilfe des Lonely Planet Reiseführers nachvollzogen. Am nagelneuen Flughafen von Bangkok wurden erstmal die Beine wieder entknotet und auf dem Weg zur Passkontrolle eine Rauchermöglichkeit gesucht. Die gibt es zur genüge - allerdings in einer ziemlich gewöhnungsbedürftigen Form: Ein Betonkäfig von 5x3 Meter, an der Front versehen mit einer Glasscheibe. Sehr krass sieht das aus, und wenn man nach insgesamt 12 Stunden Nikotinentzug so einen Bunker betritt, bekommt der Kreislauf keine Befriedigung, sondern die Klatsche. Passkontrolle und Gepäckabwicklung liefen einwandfrei, auch wenn die Dame ein wenig rumgemeckert hat weil ich beim ausfüllen des "immigration pass" kein Hotel angegeben hatte. Was solls. Flughafen verlassen und kaum hatte ich ein Fuß vor das Gebäude gesetzt ging es auch gleich rund, eine Schar von sogenannten "VIP Taxi" Fahrern, Reiseveranstaltern und sonstigen Alleskönnern boten mir und anderen Neuankömmlingen ihre Dienste an. Da ich das Spiel bereits kenne hab ich mich auf dem Absatz rumgedreht und bin innerhalb des Flughafens einen Stock tiefer mit der Rolltreppe gefahren, dort ein wenig Geld gewechselt für ein stinknormales "Publix Taxi" und ab gings in die Stadt. Dummerweise hatten wir Montag, 8:00 Uhr und das scheint die absolute Todeszeit zu sein, die Fahrt dauerte über 1 Stunde und wer meint er sei schon mal in einem ordentlichen Stau gestanden zu haben der war noch nicht in Bangkok. Sechs prall gefüllte Spuren, stop and go bis in die City. Wenn es so etwas wie Street Racing in Bangkok geben sollte, so wäre mein Taxi Fahrer mit Sicherheit ein Kandidat für die vorderen Plätze: Das Auto war Racing-Neon-Pink und mit seinem Momo Sportlenkrad suchte er jede vorhandene oder nichtvorhandene Lücke zwischen den "Gegnern", um einige Hundertstel auf dem Weg in die Stadt gut zu machen. Über das Ziel dieser Fahrt hatte ich im Flugzeug lange nachgedacht, Ergebnis: Chinatown. Ich kam um etwa 10 Uhr hier an und war vermutlich einer der wenigen Farangs (=Langnasen) die sich Montagsmorgens um diese Uhrzeit hierher verirrt hatten. Meine Wahl war das "Shanghai Inn", ein für Bangkoker Verhältnisse viel zu teures Hotel. Aber ich war nach dem Schlafentzug der letzten Tage, dem Flug und dem Wetter (heute morgen: 32 Grad, Nieselregen) viel zu fertig, um diesem hammergeilen Zimmer wieder den Rücken zu kehren. Somit macht ich für mich einen Kompromiss, buchte an der Rezeption 2 Nächte, um mich erstmal zu aklimatisieren und mir in den nächsten Tagen in aller Ruhe ein günstigeres Hotel zu suchen. Das Hotel macht seinem Namen alle Ehre, es ist ein Mix aus modern und old-school chinesisch, sehr sauber und absolut stylisch. Website: www.shanghai-inn.com. Sehr cool: Drahtloses Internet auf dem Zimmer, somit findet mein Laptop hier seinen optimalen Einsatzort. Zu Chinatown: Dieses Viertel ist für meine Begriffe noch intensiver als die restlichen. Noch mehr Läden, noch mehr Gerüche, noch mehr Lichter, Eindrücke, Menschen, Autos, Geräusche, .... Die Hauptstraße (siehe Bild unten) und die vielen kleinen Gassen, die von dieser in das Viertel hereinreichen, erinnern mich ein wenig an die 70er Jahre HongKong Filme. Die Kundschaft hier ist größtenteils thailändischer und chinesischer Herkunft und es gibt hier wirklich alles zu kaufen. Ein ausführlicher Bericht folgt. Wir haben jetzt 16:45 Uhr und nach einer weiteren Dusche geht es jetzt rein ins Vergnügen, mal schauen was es alles zu entdecken gibt.
Viele Grüße in die Heimat !



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