Der 6.Sinn

Mittwoch, Juni 02, 2010 / von Danielson / Kommentare (0)

Was man mit Offenheit für aktuelle Technolgien und Luxusproblemen, ordentlich Hirnschmalz und Fantasie auf die Beine stellen kann, wird vom MIT Media Lab gezeigt. Auf der TED wurde bereits vor einem guten Jahr das System "The Sixth Sense" vorgestellt, ein Geräteverbund welcher aus Handy, Webcam, Projektor und einem Spiegel besteht. Das Video zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung mit Beispielen zur Nutzung. Hier nur eine kleine Auswahl aus dem Video: 

Projizieren der Handytastatur auf die Hand, die Tasten sind nutzbar und funktionsfähig.

Anschauen eines Buches in der Bücherei mit sofortigen Kritiken und Ratings, beispielsweise aus der Amazon Datenbank. Diese werden projiziert, ein Display ist nicht notwendig.

Projizieren einer Google Map auf die nächstgelegen Wand, bedienbar mit Gesten - diese werden von der Kamera registriert und direkt umgesetzt - ohne Berührung der Wand. Minority Report lässt grüßen.

Beim Zeitung lesen: Passend zum jeweiligen Artikel wird unterstützende Information, zum Beispiel in Form eines Videos aus dem Netz gesucht und auf die Zeitung projiziert.

Wer mehr erfahren möchte über das Gerät: wikipedia.org/wiki/SixthSense

Genug der Worte, einfach mal reinschauen und staunen:



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Stabiler Stereo Verstärker von 500 - 1700 Euro

Mittwoch, April 21, 2010 / von Danielson / Kommentare (0)

Nun stehen hier zwei wunderbare, leistungshungrige Lautsprecher und können ihr Potenzial nicht entfalten - aufgrund unfähigem Verstärker. Ein nicht auszuhaltender Zustand, welcher mich dazu zwingt wieder einmal das ersparte für sinnvolle Audio Komponenten auszugeben. Ein Jammer ist das. Also werden 4-5 Verstärker geordert / hergezerrt / hergebeten - und an den neuen Lautsprechern getestet. Gesucht ist ein "warmer" Verstärker, welcher harte, blecherne Rockmusik im Metallica Style etwas runder und voller macht - den Ursprung allerdings nicht verfremdet, das ist die Kunst. 


Die (voraussichtlichen) Modelle:

  • Marantz PM15 S1
  • Cambridge Audio Azur 740A
  • Harman Kardon HK990
  • Advance Acoustic MAP 305 DA II

Ohne bisher gehört zu haben ist mein persönlicher - rein optischer - Favorit der Advance Acoustic aus Frankreich, untenstehend einige Bilder. Hifi & HighEnd Studio schreibt:

"Der MAP 305 DAII kann leicht in eine Mehrkanal oder Heimkinoanlage integriert werden, da er auftrennbar ist. Dazu hat er noch verbesserte Wandler, die auch in der großen Vorstufe MPP 505 zum Einsatz kommten, spendiert bekomen, sodaß schon vorhandene andere Geräte wie CD/DVD-Player, Sat-Reciver ecta. in klanglicher Hinsicht aufgewertet werden können." 


Und vorab ein kleiner Auszug aus dem 
AUDIO Zeitschrift Test:

...wer seine DVB-S-Box als Radio benutzt und sich tagtäglich darüber ärgert, wie der Sat-Reciver die potenziell fantastisch klingenden Radio-Datenkost mißhandelt, kann mit dem MAP 305DA auf elegante Weise Abhilfe schaffen. Die Qualität der eingebauten Wandler überzeugt auch im Hörtest. Knackig, transparent und temporeich setzt der 305DA digital zugelieferte Musik um. Nicht nur Set-Top-Boxen, sonderen auch DVD oder CD-Player diesseits der High-End-Klasse konnten vom Advance-Wandler profitieren!

Fazit:
Kraft ohne Ende, ein erstklassiger D/A-Wandler mit 5 Eingängen, opulenter Materialeinsatz – der MAP 305DA bietet für 950 Euro unglaublich viel greif und erlebbaren Gegenwert. ..dieser Amp ist amtlich! 


Testurteil Sehr gut, 85 Punkte, Spitzenklasse
Preis/Leistung überragend









Technische Daten:

POWER OUTPUT 4 Ohms
2 x 200 W
FREQUENCY RESPONSE (-3 DB )
10 Hz - 60 kHz
DISTORTION
< 0,15%
S/N RATIO
≥ 90dB
CHANEL SEPARATION
≥ 100dB
INPUT IMPEDANCE
10 KΩ
IN LEVEL AMPLIFIER
1,2 V
INPUT IMPEDANCE PHONO (MM/MC)
47 kΩ / 100 Ω
IN LEVEL (CD,AUX)
< 550 mV
IN LEVEL AMPLIFIER
1,2 V
IN LEVEL PHONO MM / MC
2,5 mv / 0,2 mV
CONVERTER
24 bits X 192 kHz
AC INPUT
115 - 230 V
P.CONSUMPTION MAX
500 W

Man beachte insbesondere den letzten Punkt, "Power Consumption Max", welcher angibt wieviel Strom aus der Steckdose gezogen werden kann. Wenn es um Leistung geht, über lange Zeit - Bsp Film, ist das neben dem Klang das für mich zweitwichtigste Kriterium. 500 Watt sind echt ne Ansage und lassen so manchen 2000 Euro AV Boliden alt aussehen, bei denen mit 400 Watt gleich 5 oder gar 7 Kanälre versorgt werden mussen. In unserem Fall gerade mal 2 - das verspricht gutes. 

Am Mittwoch wird das Wohnzimmer in ein Testlabor umgebaut, 4-5 Stereo Vollverstärker in der Preisklasse von 600 - 1700 Euro (UVP) werden an die momentan noch vollkommen unterforderten Monitor Audio Silver RX8 gehängt und ordentlich durch die Mangel genommen. Alternativ nutzen wir den AKG K701 Kopfhörer als Schallwandler, um schneller zwischen den verschiedenen Verstärkern wechseln zu können. Bilder und Bericht folgen hier auf dem Turm- Termin ist der 28. April. 



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Bastlerfreak

Mittwoch, April 21, 2010 / von Danielson / Kommentare (0)

Das Star Trek Interface für jederman. Ohne Zweifel ist der Erbauer ein absoluter Nerd. Allerdings: die technische Präzision und Sauberkeit ist beeindruckend wie ich finde. Es besteht die Gefahr des Einschlafens, dank der außgesprochenen Muße des Kameramanns, nach der ersten Minute wird es interessanter. Genug gelabert - Film ab:



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228.000.000 km

Freitag, April 16, 2010 / von Danielson / Kommentare (0)

"Um das Jahr 2035 sollen Menschen zum Mars und wieder zurück zur Erde fliegen. Eine Landung auf dem Mars wird folgen - und ich werde dabei zusehen", sagte Obama. Die Meldung, gefunden auf Tagesschau.de. Und: Mitte des nächsten Jahrzehnts sollen bereits Menschen auf Asteroiden landen. Die Streichung der Mondmission, welche sein Vorgänger Bush angekündigt hatte, kommentierte Obama mit dem Satz: "Da waren wir schon."


Das ist mal ne Ansage. Das Monsterprojekt wird sicher spannend - stellt es wohl die größte technische Herausforderung dar, der sich Menschen bisher gestellt haben. Dagegen sieht der Teilchenbeschleuniger in Genf aus wie die neue Ritterburg von LEGO. Ich bin gespannt wie die zwei größten Probleme, welche zweifelsohne auf die Missionsplaner zukommen werden, gelöst werden sollen:

- Strecke: 228 Millionen Kilometer 
- Missionsdauer: 2 Jahre 

Abgesehen vom Treibstoff, welcher nach gegenwärtigem Stand der Technik nicht "mitgenommen" werden kann, sondern während des Mars Aufenthalts wohl produziert werden müsste, ist die medizinische Komponente ein sehr großes Problem. Selbst mit täglichem, mehrstündigem Muskelaufbautraining wird es sehr körperlich äußerst zermürbend für die Besatzung. Noch weitaus schwieriger wird wohl die psychische Situation. Monatelang in einer Kapsel eingesperrt zu sein, das verlangt nach Nerven wie Drahtseilen und einer äußerst analytisch veranlagten und zugleich stabilen Psyche. Demnach muss ein völlig neues Konzept des Transports her. Mit einer kleinen Kapsel mit 1-2 Modulen ist es hier nicht mehr getan. Die Besatzung muss also mit einem Umfeld ausgestattet werden die klares Denken gewährleistet - und schützt: Außerhalb des Magnetfeldes der Erde wirken ganz andere Kräfte auf das kleine Raumschiff ein als bei den bisherigen "Ausflügen" zum Mond. Hier ist ein Schutzschild gefragt, der die harte Gamma Strahlung unserer Sonne ausreichend abfängt. Sonst kommen auf dem Mars Krebskranke Astronauten an, welche kaum in der Lage wären die Mission abzuschließen. Ein interessantes Konzept um all diese Probleme zu lösen, welches sich "Mars Direct" nennt, ist hier beschrieben. Desweiteren seien hier die Freaks von marsonearth.org genannt. Das Bild obere Bild gibts dort auch als Wallpaper in 1600x1200 pixel.

Warum der ganze Quatsch - was bringt uns der ganze Aufwand ? Eine der Antworten steckt bereits in der Frage - "uns". Es wird endlich Zeit das sich die Staaten dieser Welt, zumindest manche, zusammenraufen und gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Ein Gefühl der Gemeinsamkeit wird entstehen und die Erkenntnis, das dieser eine Planet momentan alles ist, was wir an Kapital haben, wird hoffentlich mehr Menschen bewusst. Wenn man sich die Welt mal von außen anschaut, unseren kleinen blauen Planeten inmitten dieser unendlichen Leere, kommen einem die Grenzen mit denen sich die Staaten beschäftigen, ziemlich lächerlich vor. Grenzen, welche von Männern in schwarzen Anzügen festgelegt wurden, aufgrund von Machtansprüchen. Wie ein großer Kindergarten, bei denen sich die Kinder um die Bauklötze streiten. Was für eine Bedeutung haben solche Grenzen noch - im Vergleich zu den Herausforderungen, die in der unendlichen Weite des Alls auf uns warten ? Sicher gibt es auch andere Probleme... die globale Erwärmung zum Beispiel. Doch genau darum geht es, die Erde als ganzes zu sehen, die Menschheit als ein Volk, welches sich zusammenraufen muss um gemeinsam Lösungen, Technologien und Wege zu finden. 

Technologien ? Diese sind zwingend  notwendig um die oben genannten Probleme zu bewältigen. Ein Innovationsschub ist also beinahe zwangsläufig die Folge, da die Anforderungen an Mensch und Material ungeheuer hoch sind. Ähnlich wie in den 60ern muss die Menschheit über sich hinauswachsen, um dieses Megaprojekt zu bewältigen. Wer nun ein wenig angefixt wurde und Lust auf Sonne, Mond und Sterne bekommen hat, dem seien die zwei Space Artikel ans Herz gelegt, welche linkerhand bereits als PDF zum download bereit stehen. Oder hier:




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High Fidelity - Teil 2

Samstag, Januar 16, 2010 / von Danielson / Kommentare (0)

Was kommt nach dem Bild ? Richtig, der Ton. Wer glaubt das die Auswahl an Flachbildfernsehern groß sei und der Kauf nicht gerade einfach, darf sich auf den Lautsprecherkauf freuen. Eine Wissenschaft für sich, gibt es hier doch noch mehr Hersteller, noch mehr gängige, eingesetzte Standards und eine Modellflut, die Ihresgleichen sucht.
Doch aufgepasst: Insbesondere die Verkäufer der günstigen Modelle (Gruß an Saturn) geben theoretische Werte an. Sollte Ihnen also ein Kistenschieberverkäufer den ULTIMATIVEN Lautsprecher mit sehr günstigem Preis und brillanten technischen Daten vorschlagen: glauben Sie nicht alles was auf dem Prospekt steht, ein Hörtest (insbesondere Vergleichstests !) lässt einen schnell auf den Boden der Tatsachen zurückkehren. Achten Sie immer darauf ob die Leistung die Nenn- oder Maximalleistung bezeichnet. Sollten Sie sich auch nach dem Hören noch unsicher sein, gibt es im Internet zahlreiche Communityseiten die über Studios verfügen, in denen viele Modelle auf Herz und Nieren getestet werden. Dort fallen die Hüllen und eventuelle Schwächen werden gnadenlos offen gelegt.
Trotzdem ist jedes Ohr ein Unikat und dadurch wird Klang aus dem ein und demselben Lautsprecher unterschiedlich wahrgenommen. Daher: ausgiebiges (!) Probehören ist durch nichts zu ersetzen. Nun, auch ich bin nach einigen Jugendsünden beim Lautsprecherkauf ein gebranntes Kind. Sei es die erste Stereoanlage für das Zimmer oder später die erste Car-Hifi im Auto. "Ganz nett" waren die im Elektronikdiscounter erstandenen Komponenten schon. Mit echter Brillanz und Klang, der einem beim hören ein Dauergrinsen beschert, hat das allerdings nichts zu tun gehabt. So. Und nun ? Diesesmal soll alles anders werden. Also stürzte ich mich in die Welt der Hifi Communitys, angetrieben von dem Ziel, die höchstmögliche Qualität in Punkto Klang und Verarbeitung für mein Geld zu erhalten. Die bereits oben beschriebene Vielfalt verlangt nach zumindest minimalem Durchblick, wenn man eine Anlage erstehen möchte die auch noch in 10 Jahren durch einwandfreien Klang begeistern soll.
Ein Tontechniker Studium ist nicht notwendig, um vor Geiz-ist-Geil Angeboten gefeit zu sein. Es genügt für den Einsteiger vollkommen, die wichtigen Eckdaten zu kennen und sie richtig zu interpretieren - um anschließend eine Auswahl Probe zu hören. Um diese Auswahl ein wenig leichter zu machen, habe ich die wichtigsten Fachbegriffe für den Lautsprecherkauf untenstehend zusammen gefasst. Besonders oft gebrauchte Begriffe sind blau gefärbt, weitere sind nicht unwichtig, jedoch genügt als Anfänger der blau markierte Abschnitt, um sich keinen absoluten Schrott ins Wohnzimmer zu stellen. Grundsätzlich sollte bekannt sein: Wird das ganze nur zum Musikhören verwendet ? Dann genügt Stereo bzw. 2.1 vollauf. Soll es für den Filmgenuss dienen ? Dann kommen 5.1, 6.1, 7.1 (oder .2) Konfigurationen in Frage. Allerdings: Ein gutes 5.1 System lässt einen nur durchschnittlichen 7.2 Aufbau um Längen hinter sich.
Mein aktueller Geheimtip: Monitor Audio. Eine englische Lautsprecherschmiede, mit exzellentem Preis-Leistungs Verhältnis. Termin zum Probehören ist nächste Woche, ein Erfahrungsbericht folgt. Wer Interesse hat: Monitor Audio Silver Series
Nennleistung
In Watt angegebene, dauerhafte Leistung eines Lautsprechers. Für Audiosysteme die ein Wohnzimmer beschallen sollen, ist die Watt Zahl idealerweise an den Raum angepasst. Durch das werben mit Maximalleistung (siehe nächster Begriff) sind viele Konsumenten der Meinung, das Lautsprecher 200 Watt und mehr erzugen müssen, um eine ausreichende Beschallung zu gewährleisten. Ein Irrtum. Ein gutes Stereo System mit 100 Watt Nennleistung pro Lautsprecher kann mühelos jeden Nachbar zur Verzweiflung bringen und ist für 90 % aller Nutzer mehr als ausreichend.
Maximalleistung (auch: Musikleistung)
Kurzfristig erreichbare Leistung. Nicht genormt und geprägt durch wenig seriöse Messmethoden, teilweise sogar nur theoretisch erreichbar.
Frequenzspektrum
Als Frequenzspektrum bezeichnet man die Gesamtheit der Frequenzen, die von einem schwingenden System erzeugt werden (können). Bei Lautsprechern zeichnet sich ein gutes Modell unter anderem durch ein breites Spektrum aus, d.h. der Lautsprecher ist in der Lage das ihm zugewiese Signal größtenteils bzw. vollständig wiederzugeben.
Klirrfaktor
Maß für enerwünschte Signalverzerrungen. Die Hörbarkeit von Klirr im Hifi Bereich hängt stark von der Beschaffenheit des Nutzsignales (Musik, Sprache) und dessen Spektrum ab. Beim Zusammenspiel mehrerer Flöten kann Klirr schon ab 0,5 % gehört werden, da hier sehr obertonarme Klänge vorliegen. Bei Sprache oder anderen spektral „dichten“ Klängen und Geräuschen, wie z. B. Schlagzeug, ist Klirr erst bei deutlich größeren Klirrfaktoren hörbar, im Bassbereich wird oftmals behauptet erst ab ca. 2-4 %.
Impedanz
= Stromwiderstand. Ein in "Ohm" angegebener Wert, aus welchem geschlossen werden kann wie stark ein Lautsprecher den Verstärker (oder Receiver) belastet. Ein Lautsprecher mit 2 OHm belastet einen Verstärer mit 8 Ohm erheblich, idealerweise treffen sich die Komponenten also beim gleichen Wert. Hinweis: Die Angaben vieler Lautsprecher 4-8 Ohm lässt zu 99% auf eine Impedanz von 4 Ohm schließen.
Dipol Lautsprecher
Lautsprecherbox, die zur Erzeugung eines breiten, schwer ortbaren Klangbildes den Schall in einem bestimmten Abstrahlwinkel nach vorne und nach hinten abgibt. Gebräuchliches Arbeitsprinzip bei Surround Systemen für die seitlichen und hinteren Lautsprecher.
Frequenzweiche
Teilt das Frequenzspektrum eines Audiosignals auf. Bei Lautsprechern stellt sie die getrennte Bearbeitung von tiefen, mittleren und hohen Tönen sicher. Die Weiche weist den unterschiedlichen Lautsprechern (Subwoofer, Mitteltöner, Hochtöner) die Ihnen zugehörige Frequenz zu.
Laufzeitanpassung
Bei Surroundsystemen ist es selten gewährleistet das alle Lautsprecher gleichmäßig um den "sweet spot" (ideale Hörposition) aufgestellt werden können. Die unterschiedlich großen Entfernungen von Hörer zu Lautsprecher können bei Receivern mithilfe der Laufzeitanpassung ausgeglichen werden. Ein ordentlicher Receiver hat dazu ein kleines Mikrophon im Lieferumfang, welches die ankommenden Signale misst und somit eine wirkungsvolle Kompensierung der verschiedenen Laufzeiten ermöglicht. Unbedingt empfehlenswert, nur so ist ein vom Komponist bzw. Regisseur geplantes Klangbild möglich. Manche Receiver bieten die Möglichkeit zwei oder drei dieser "sweet spots" festzulegen und via Tastendruck einzustellen.
THX
Von Lucasfilm entwickelter Standard zur Steigerung der Audio Performance in Kinos. Inzwischen gibt es auch für den Heimgebrauch verschiedene Normen: THX Select, THX Ultra,, THX Ultra II, THX Surround, ... usw.
Um das THX Siegel für ein bestimmtes Produkt zu erlangen, muss der Hersteller bestimmte Mindestanforderungen bei den verwendeten Materialien, der Fertigung und letztendlich beim Klang erfüllen. Durch einen von THX autorisierten Toningeneur werden die Komponenten auf diese Anfordungen geprüft, erst nach dessen Unterschrift darf sich der Hersteller rühmen, ein THX zertifiziertes System anzubieten. Ist dieses Siegel beinahe schon eine Garantie für guten Klang, bedeutet es noch lange nicht das nicht zertifizierte Systeme einer THX Anlage unterlegen sind. Auch wichtig: Nicht nur der Receiver sollte das Siegel tragen, sondern alle Komponenten die mit der Klangerzeugung zu tun haben.
FAZIT
Eine Audio/Video Kette ist immer nur so gut wie ihr schwächstes Glied. Lieber ein insgesamt ausgewogenes System zusammenstellen, anstatt sehr teure und sehr billige Komponenten zu mischen. Und dazu gehören letztendlich ebenso die Kabel wie eine sinnvolle Platzierung der Bausteine.
Quellen: AreaDVD, Hifi-Wiki



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Airnergy Power Harvester

Dienstag, Januar 12, 2010 / von Danielson / Kommentare (0)

Selten gibt es neue Technik die wirklich neu ist UND echten Alltagsnutzen mit sich bringt. Pioniertechnologie nennt das die Industrie, welche sich an Pionierkäufern bedient, sagen die BWLer. Heute habe ich beim surfen ein neues Stück Technik gefunden welches auf Anhieb den Einzug in sehr viele Haushalte packen könnte. Es produziert Strom aus Drahtlosnetzwerken. Ja, aus der Luft. Bumm.
Die Rede ist von Airnergy aus dem Hause RCA, wie im Bild zu sehen mit einer USB Schnittstelle versehen. Dies Plastikbox fängt Wellen auf mit der Frequenz von 2,4 bzw. 5,x Gigahertz. Das ist die Standard WLAN Frequenz. Verschlüsselt oder nicht, das ist dem Airnergy egal, die Wellen werden aufgefangen und in Strom umgewandelt. Ein kleiner eingebauter Akku speichert die Energie, welche in vielen Haushalten jede Nacht zum Fenster rausgeblasen wird da der Router 24/7 in Betrieb ist. Und jetzt kommt der Knaller: Das Teil soll zur Markteinführung 40 US$ kosten. Wo bitte kann ich bestellen ?



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Glotze

Freitag, Oktober 02, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Nachdem auch ich dem momentanen herrschenden LCD Kaufrausch nicht mehr wiederstehen konnte und erfolgreich meiner Sony Abhängigkeit Tribut gezollt habe, gibts hier nun einen Fernseher zuviel im Wohnzimmer. Wer also noch ein günstiges Gerät bzw. einen Zweitfernseher sucht, wird hier für 50 Euro fündig:
Das Gerät hat keine gravierende Gebrauchsspuren, der Gehäuse Zustand ist gebraucht aber gut. Noch immer liefert der mit einer Trinitron Röhre ausgestatte Sony ein tiefes Schwarz und ein scharfes Bild. Für kontrastreiche Bilder und satte Farben sind die Trinitrons ja bekannt und das bietet er auch heute noch. Die Scheibe hat keinerlei Kratzer und die Lautsprecher funktionieren einwandfrei. Die technischen Daten:
Sony Trinitron KV29FX30E
Schirm: 70 cm (diagonal, sichtbar)
Anschlüsse vorne: S-Video, Cinch Video, Cinch Audio
Anschlüsse hinten: 2 x Scart (inkl. Ausgang), Cinch Audio
Lautsprecher: 2 x 14 Watt Stereo
Abmessungen: 746b x 569h x 516t  mm
Bei Interesse: derturm@gmail.com



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Wenns mal wieder länger dauert....

Sonntag, September 27, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

...um aus dem Bett zu kommen....

- oder -

Ihr in einer lustigen WG wohnt, in der ihr euch morgens (es ist 7:30 Uhr, ihr seid bereits seit 2 Stunden wach) auf der Nase durch die Wohnung bewegt um eventuelle Langschläfer nicht zu wecken...

...dann kann ich euch die neueste Entwicklung aus der Reihe "Nerds stellen vor" empfehlen. Gut erklärt und für jeden nachvollziehbar, gibt es hier eine Bauanleitung für den ultimativen Morgengruß. Da lacht der Frühaufsteher und schlägt sich vor Freude auf beide Schenkel:



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Cyberdyne Systems

Donnerstag, Februar 05, 2009 / von Danielson / Kommentare (0)

Dieser Text stammt aus einem Science Fiction Film der 90er und es hört sich ganz schön gruselig an, was da prognostiziert wird. Eine Firma die ein Supercomputer Netzwerk entwickelt, welches in der Lage ist einen menschlichen Flugzeugpiloten zu ersetzen: 
" ...an undisclosed series of events leads to Cyberdyne's development of Skynet, a network of supercomputers that employ artificial intelligence in order to replace human beings as commercial and military aircraft pilots, and for the control of other military systems, including nuclear missiles... "
Naja - das ist eben düstere Science Fiction. Jedoch, mit Blick auf die ferne Zukunft ist das gar nicht so unrealistisch. Zieht man die Tatsache in Betracht wie viele Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde ein solches Computernetzwerk leisten könnte, verbunden mit der Möglichkeit menschliche Leben zu schonen, wäre dies doch ein äußerst interessante Alternative für Militärs und Politiker. Keine Rechtfertigung für geschundene Menschenleben die, selbst wenn sie den Krieg überleben,  psychisch am Ende sind und eine maximale Einsatzleistung der Flugzeuge. Diese Kombination macht es für mich zu einem durchaus realistischen Szenario, das eines Tages Wirklichkeit werden könnte.
Aha und was hat das mit der jetzigen Zeit zu tun, mit der "Wirklichkeit" ? Nun, zugegebenermaßen eine dünne, aber eigentlich nicht vollständig zu verleugnende Verbindung besteht für mich zu manchen Unternehmen der heutigen Zeit. Wenn so ein komplexes System eines Tages wirklich entwickelt werden sollte, und das ist meiner Ansicht nach zu erwarten - man muss sich lediglich die bereits vorhandenen Möglichkeiten mal etwas genauer anschauen,  ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit keine staatliche Forschungseinheit, sondern ein Unternehmen welches seit langer Zeit in der privaten Wirtschaft aggiert. Dieses Unternehmen müsste eine dominante Stellung auf dem Weltmarkt innehaben, also seit geraumer Zeit einzigartige und schwer nachzuahmende Technologien entwickeln und zu einem großen ganzen kombinieren. 
Lassen wir das Thema der unbemannten Flugzeuge nun mal links liegen, dies sollte lediglich ein Beispiel darstellen, was mit viel Geld denkbar wäre. Sehr große Konzerne geben mir, in Anbetracht der Möglichkeiten die aus deren Geld resultiert, ein ungutes Gefühl und irgendwie hege ich Zweifel an den Motiven solcher Unternehmen. 
Denn vor allem müsste das Unternehmen eines haben: sehr viel Kapital. Unendlich viel Kapital. Um viele kleine, innovative Entwicklerteams einzukaufen. Um die Rohstoffe und die Zeit zu haben, solche Entwicklungen voranzutreiben und Konkurrenten aufzukaufen. Und natürlich um die nötigen Fäden in der Politik zu ziehen, sprich eine gewaltige Lobbyarbeit, welche wiederum sehr viel Kapital voraussetzt. Ein schönes Beispiel für eine solche Konstellation von Marktmacht, Kapital und Lobbyismus ist Monsanto, der Weltmarktführer für gentechnisch verändertes Saatgut (90 % Weltmarktanteil). Doch nun zurück zum Thema Technik.
Die Meldung das Google ab sofort die Möglichkeit bietet, via Handy seine Nutzer zu lokalisieren, hat mich, unter anderem aus diesen Gründen, irgendwie nicht ganz glücklich gemacht. Idealerweise tut man dies natürlich mit dem Google Handy, dem neuen G1. 
Die Macht die Google ausstrahlt wird mehr, immer mehr, die Dienste welche angeboten werden umspannen ein breites Spektrum und viele davon schürfen an der Privatsphäre. Sie bewegen sich auf einem äußerst dünnen Eis, wie ich finde. Wenn diese Entwicklung so weitergeht, wird dieses Unternehmen in 20-30 jahren aufgrund seiner Datenbanken und Technologien Möglichkeiten besitzen, die jetzt noch unvorstellbar sind. Das G1 Handy sehe ich als Meilenstein auf diesem Weg. Mag es für viele ein tolles Gerät sein, das mit innovativen features punktet (und das tut es in der Tat !) ist es für mich ein Mobiltelefon das einen Wegbereiter zur absoluten Macht auf dem Kommunikationsmarkt darstellt. Der Sprung vom Internet in die reale Welt hat mit Google Maps begonnen und wird mit diesem Telefon fortgesetzt. Ich brauch es in jedem Fall nicht. Passend zu diesem Beitrag ein altes, aber immer noch sehr zutreffendes Video:



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DVB - T

Dienstag, August 26, 2008 / von Danielson / Kommentare (0)

Heute habe ich mich erstmals mit DVB-T beschäftigt. Wem das nun rein gar nichts sagt: "DVB-T ist die Abkürzung für den englischen Begriff Digital Video Broadcasting Terrestrial und bezeichnet die terrestrische (= erdgebundene) Verbreitung digitaler Fernsehsignale in der Atmosphäre."
Installation. Empfänger gibt es inzwischen wie Sand am Meer, in meinem Fall ist es ein Terratec Cinergy USB Adapter, verlängert mit einer 15 cm Antenne, welche magnetisch an jeder metallischen Oberfläche befestigt werden kann, zum Beispiel an einem Bildschirm. Diese Antennenverlängerung ist mit einem Klinkenstecker mit dem Adapter verbunden, somit ist ein Austausch durch eine größere (oder kleinere) Empfangseinheit schnell über die Bühne zu bringen. Der Adapter selbst ist wie bereits mit USB am PC angeschlossen und die Treiberinstallation war innerhalb von 2 Minuten erledigt. Die zugehörige (unverzichtbare) Software brauchte ein wenig länger, jedoch war auch diese Installation problemlos.
Oberfläche. Nach Installation begrüßt einen die deutsche Oberfläche mit einer für meine Begriffe recht simpel gestalteten Menüstruktur. Sauber getrennt sind Optionen der Aufnahme, Einzelbild, Sender und Benutzeroberfläche auf die eigenen Bedürfnisse anpassbar. Timeshift ist ebenso möglich wie eine AC3 Aufnahme, was mich beides ein wenig (positiv) überrascht hat. Wer noch den antiquierten Videotext benötigt - kein Problem, auch der ist inklusive und mit Mauszeiger schnell und einfach zu bedienen. Mit der Bild-in-Bild Option hatte ich noch so meine Probleme, da hier nach aktivieren einige Programme nicht mehr anwählbar waren.
Empfang/Aufnahme. Mein Standort ist Wiesbaden Stadtmitte. Somit keine schlechte Ausgangsposition für einen ordentlichen Empfang und das ergibt 21 Programme, bisher alle Störungsfrei und in guter Qualität. Eine Testaufnahme ist mir auf Anhieb gelungen, Handbuch wälzen fällt somit flach. Die möglichen Aufnahmeformate sind für meine Ansprüche mehr als ausreichend, MPEG2, MPEG4 und WMV sind wählbar und einzeln konfigurierbar in Bild- und Tonqualität. Somit gehören für mich websites wie onlinetvrecorder der Vergangenheit an. Den einzigen Kritikpunkt den ich bisher finden konnte ist die Qualität der Standbilder, hier schön zu sehen am Eurosport Screen, der keineswegs der angezeigten Qualität oder der erfolgten Aufnahme entspricht. Schade. Ansonsten ist die ganze DVB-T Geschichte meiner Meinung nach durchaus empfehlenswert.



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Wireless Resonant Energy Link

Freitag, August 22, 2008 / von Danielson / Kommentare (0)

"Ich hätte gerne ein Wireless Strom Kabel" Kein Spaß mehr - wenn Intel so weiter macht - möglich durch eine Technologie welche mit Magnetfeldern funktioniert: FAZ



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Oldschool

Mittwoch, März 05, 2008 / von Danielson / Kommentare (0)

Die Cebit zeigt für gewöhnlich top-of-the-range Produkte. Manchmal sind diese Revolutionär, manchmal eher weniger. Ein Wiedersehen mit 23 solcher Revolutionen gibt es bei "Einestages". Hier gibts auch ein aktuelles Messevideo - welches die Tücken der unausgereiften Produkte mit Hilfe von Mitarbeitern demonstriert, die besser Versicherungen anstatt Technik verkaufen sollten.



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