Kontrolle

Mittwoch, Oktober 24, 2007 / von Danielson / Kommentare (0)

Hab mich die Tage das erste mal getraut während der Arbeit zu fotografieren, sind einige dabei die vielleicht ganz interessant sind. Alle Bilder gibts in 1000er Auflösung nach dem anklicken. Im Hostel gabs heute eine Schlagzeile - Steven, der Manager, wurde gefeuert aufgrund einiger Vorkommnisse vom letzten Wochenende und nun ist der schwule Dave aus unserem Zimmer #6 (das coolste Zimmer mit nur 4 Betten und optimaler Lage übrigens) der neue Manager. Somit hat Raum Nummer 6 das Hostel endgültig unter Kontrolle ^^

Straßensicherung der Baustelle bei der "Arbeit" | Die Riggers ziehen ein neues Stockwerk hoch
Der neue Kran ist eingetroffen
Die "welders" geben alles | Steelfixing auf Level #3
Vermessungs Ingeneur Toni ist auch zufrieden | Powertools made in Switzerland
Manager Dave auf seinem "Kleiderschrank" | Camille, die Französin von der Rezeption (unsere Sklavin)
Mr. Lyn in (beinahe) Schwarzenegger Pose



Labels:

, ,

Impressions

Montag, Oktober 22, 2007 / von Danielson / Kommentare (0)

Chris & Chris beim abnippeln
Steven - Manager des OZI INN
Ein regulärer blue-collar worker



Labels:

, ,

Kobey Holding Ltd.

Freitag, Oktober 19, 2007 / von Danielson / Kommentare (0)

Die erste Woche bei Kobey Holding ist überstanden und langsam kehrt der Arbeitsalltag ein. Die Arbeit auf der Baustelle ist hart und nach dem ersten Tag hätte ich nicht gedacht das ich hier lange den Kopf über Wasser halten kann. Was genau ist eine "Handlebar" ? Oder ein "Inner" ? Dann haben wir hier noch den "Sledgehammer", die "Knipps", die "Timbers" - nicht zu verwechseln mit "Wood" oder "Mains", die sheets (twentyfour oder eighteenhundred ?), usw usw. Für alles gibt es meist 2 Bezeichnungen und da neben Australiern auch Engländer, Iren, Neuseeländer und Italiener auf der Baustelle arbeiten ist allerlei Slang vorhanden was das ganze nochmal ein wenig verkompliziert. Wenn man das dann über 20 Meter neben Radiogeschrei, Betonmischer und Bagger rübergerufen bekommt... naja. Mit ein wenig Stolz kann ich behaupten das ich heute nach einer Woche die ersten Arbeiten nach kurzer Besprechung alleine durchziehe, hauptsächlich "Propbuilding" und "Stripping", das steht für den Aufbau der Deckenstabilisierung - welche dazu dient den Beton zusammenzuhalten bis er erstarrt ist - und den Abriss derselben. Eine große Hilfe in den ersten Tagen war Chris, ein deutscher Kollege aus dem gleichen Hostel der viel "übersetzt" hat und mir auch viel gezeigt hat. Am "Steelfixing" - dem ausrichten, montieren und justieren des Stahls war ich noch nicht beteiligt, wird aber die nächsten Wochen irgendwann kommen wenn es weiterhin so gut läuft.

STEELFIXING

CHRIS

Aus meiner (wenigen) Erfahrung auf deutschen Baustellen würde ich sagen das die Arbeitsmoral mindestens gleichwertig ist hier, durch die Lockerheit und die Art des Umgangs miteinander macht es auch meist trotz harter Arbeit ziemlich Spaß. Was gar nicht geht hier: die Effizienz. Wenn ein "Frame" (Käfig für Gerüst und allerlei sonstigem Material) von A nach B bewegt werden muss und das ganze nicht so einfach ist wegen dem wenigen vorhandenen Platz, dann wird das erstmal 10 minuten von 2-3 Leuten durchdiskutiert. Dann wird erstmal eine geraucht, dann wieder durchdiskutiert und dann wird es meist so gemacht wie es von Anfang an sowieso schon feststand. 1 Tag später wird der gleiche Rahmen doch wo ganz anderst gebraucht, also wieder alles von vorne - im Prinzip alles umsonst. Das läuft täglich mehrfach ab und alle finden das voll normal hier. Ansonsten hab ich einen guten Markt entdeckt der so manches bietet was es in den normalen Läden nicht zu kaufen gibt, den Freemantle Market. Dort hab ich etwas gefunden das ich schon lange in Perth gesucht habe: Echtes Vollkornbrot, german style. Das wird in der Mittagspause noch mit Avocado und Lemon Cracked Pepper zum Gaumenschmauss:



Labels:

, ,

Under construction

Donnerstag, Oktober 11, 2007 / von Danielson / Kommentare (0)

Was lange währt wird endlich gut - so hoffe ich zumindest. Nach intensiven Bemühungen Geld zu beschaffen hab ich nun erste Erfolge zu verbuchen. Bin die letzten Tage unterwegs gewesen um Geschäftsinhaber zu finden die noch nicht im Internet vertreten sind und in einem Chinarestaurant bin ich fündig geworden. Zuerst wurde ich vom Platzeinteiler abgewimmelt mit der Begründung das bereits eine Website für das Restaurant existiert, nach 10 Meter hatte er mich dann eingeholt und gemeint das der Manager gerne mit mir sprechen würde. Ein Glücksgriff, der Manager (auch gleichzeitig der Besitzer) ist gerade dabei 4 Firmen aufzubauen und brauch für jede eine Website. Joseph ist Mitte 30 und hat scheinbar gute Beziehungen zum Thailändischen Königshaus, hab einige Bilder gesehen die Ihn, seine Frau und die Königsfamilie gemeinsam beim dinieren zeigen. Innerhalb 2 Stunden hat er mir gezeigt was für Firmen das sein sollen und was er sich so vorstellt. Wir vereinbarten einen Entwurf meinerseits, dieser hat ihn einen Tag später auch gefallen, somit werde ich ab Montag mit der Arbeit an der ersten Website beginnen. "The Candyman" nennt sich sein Projekt, (Eis und Suessigkeiten) seinen ersten Laden eröffnet er Ende des Jahres in Bangkok. Das Bild links oben ist der Entwurf dem er zugestimmt hatte - die Farben wurden mir übrigens aufgezwungen. ("babypink and babyblue")

Desweiteren hat einer der deutschen hier im Hostel seine Heimreise angetreten, Flo und seine Freundin schauen sich auf dem Weg nach Sydney die Südküste an und somit wurde seine Stelle frei. "Koby Holding" - eine Firma die irgendetwas mit Stahl direkt an der Baustelle verarbeitet war sein Arbeitgeber, welcher satte 25 $ die Stunde zahlt. Also hab ich mich am Dienstag dort vorgestellt und mit dem Chef gesprochen, er meinte ich könnte sofort anfangen wenn ich eine Blue Card hätte. Hatte ich nicht, also hab ich mir die heute besorgt, in einem 4 stündigen "Safety Training" wurde mir beigebracht wie in Western Australia auf Construction Sites (Baustellen) auf Sicherheit geachtet wird, was die Schilder und Zeichen bedeuten und wurde über die Rechte und Pflichten eines Arbeitnehmers unterrichtet. 22 $ hat mich der Spaß gekostet, aber ohne diese Karte geht hier in Bezug auf Jobs nahezu gar nichts - zumindest was die gut bezahlten Arbeitsplätze auf Baustellen, Minen und Ölplattformen angeht. Morgenfrüh, Freitag, geht es los und ich bin gespannt was mich auf der Baustelle erwartet. Ansonsten hat sich das Ozi Inn inzwischen als ein ziemlich cooles Hostel herausgestellt, ein harter Kern von 20 Leuten, bestehend aus Engländern, Spaniern, Schotten und einigen Deutschen sind schon eine ganze Weile hier und machen allabendlich ziemlich Stimmung. Der Manager ist Samoaner und an coolness eigentlich nicht mehr zu übertreffen. Hab inzwischen ein 4 Bett Zimmer zusammen mit Lyn, dem Bielefelder, Dave, ein schwuler Australier der noch nie in seinem Leben gearbeitet hat und jetzt von seinem Superreichen Papa vor die Tür gesetzt wurde und Christiane, einem Mädel aus Deutschlands Osten (Leipzig ?). Der Plan für die nächsten Wochen ist Kohle scheffeln was das Zeug hält und sobald wie möglich nach "Margaret River" zu fahren, das liegt südlich von Perth und soll ideal für einen Wochenendtrip sein. Dazu kommt das bereits vor 2 Wochen an der Küste von Margaret River Wale gesichtet wurden, was für mich eigentlich schon Grund genug ist dort mal vorbeizuschauen....



Labels:

, , ,

Perfect consumers

Dienstag, Oktober 09, 2007 / von Danielson / Kommentare (0)

We have to be perfect consumers, because we appreciate beauty. And money buys beauty in this world, beauty we simply cannot get in nature. Beauty is superior to nature - beauty that can only be had for money... And of course, to enhance this beauty we need drugs, which cost more money. And we spend it gladly. And then we become depressed, because nothing is quite as beautiful as before anymore... FASTER And then one day we wake up, and we take a drive. We see the sunset with new eyes - we will love it... Because it is big and red and beautiful



Labels:

Beach Games

Sonntag, Oktober 07, 2007 / von Danielson / Kommentare (1)

Am Donnerstag hatten viele aus unserem Hostel Urlaub und deswegen haben wir den zweiten Stadtstrand von Pearth gecheckt - "City Beach". Will jetzt nicht viel dazu schreiben, war in jedem Fall mal wieder ein gelungener Tag. Desweiteren noch einige Bilder von Samstag, Scarborough Beach. Wem die Bilder gefallen und sie gerne in hoher Auflösung als Desktop Wallpaper haben möchte - einfach eine Email schreiben an: derturm@gmail.com
Perth - City Beach Perth - Scarborough Beach
[ Eigentlich stockdunkel - 4 Sekunden belichtet ]



Labels:

, ,

Scarborough Beach / Northbridge

Montag, Oktober 01, 2007 / von Danielson / Kommentare (0)

Heute ist Feiertag, die englische Königin hat heute Burzeltag und somit ist der Montag (genau wie der Sonntag und der Samstag) bezüglich Jobsuche gelaufen. Hab einige Bewerbungen am Start und bin gespannt was am Dienstag geht.... Im Ozi Inn, dem neuen Hostel, haben wir Lyn kennengelernt, ein Bielefelder der seit 8 Monaten in Australien unterwegs ist. Ebenso Fabian, ein Stuttgarter der ebenso wie ich erst seit wenigen Wochen in Downunder verweilt. Lyn ist mit einem Auto ausgerüstet welches wir am Sonntag natürlich zu einem Ausflug an den Strand von Scarborough genutzt haben, ca. 20 Minuten von unserem Hostel entfernt. Mit Petra, Michelle und Franzi haben wir uns also in den abgesifften Ford Falcon Station Wagon (V6 / 3.9 Liter Maschine) gequetscht und sind mit aufgedrehter Anlage über die Ocean Road an den Strand gerauscht. Ich war schon an einigen Stränden und immer wieder war das erste eintreffen am Strand im Verlauf eines Urlaubs ein Erlebnis. Aber gestern ist mir die Kinnlade runtergeklappt, dieser "Australische Standardstrand" war für mich persönlich ein ziemlicher Hammer. Heftiger Wind hat das Wasser meterhoch aufgepeitscht und das kristallklare Azurblau war eine Augenweide.....
Nun kann man hier nicht einfach ins Wasser springen, dieses Meer hat es in sich, so ist schon in den ersten Metern ein gewaltiger Sog unter der Wasseroberfläche zu spüren. Sogenannte "Beach Inspectors" bzw. Lifeguards patrollieren mit mehreren Fahrzeugen am Strand um Fragen der Strandbesucher zu beantworten, die Entwicklung der Strömungen zu beobachten und eben um aufzupassen das keiner absäuft. Einige Kitesurfer und Wavesurfer waren am Werk und in den ersten Minuten hab ich auch nich mehr gebraucht als einfach nur dazusitzen um diese Bilder zu genießen. Ein Grinsen bekommt man da vollautomatisch und ich konnt mir in dem Moment auch nichts besseres im Leben vorstellen als sowas zu einem Teil seines Tagesablaufs zählen zu können. Hinter den Dünen, zwischen Strand und Küstenstraße (welche durch zahlreiche Surfshops, Cafes und BBQ ein ziemlich cooles Flair bekommt) waren viele Studenten die sich zum Sport, Barbecue und Chillout auf dem Rasen gelümmelt haben.
Das Nachtleben in Northbridge ist ziemlich krass, was zum Teil an den in nahezu jedem Club spielenden Live Bands liegt, welche meist ziemlich einheizen. Zu 90 % kein Eintritt. Dafür kostet das Bier i.d.R. 6 $ aufwärts was bei entsrpechendem Konsum ziemlich auf den Geldbeutel drücken kann. Gestern Abend, Sonntag, hab ich Oronimo kennengelernt - der macht hier im Hostel die Küche sauber und bekommt dafür freie Übernachtung. Oronimo ist auf den Fidschis geboren und schaut auch dementsprechend aus (hab leider kein Bild), eben wie ein großer schwarzer Teddybär. Das coole: Er kennt einen DJ im "Deen", einem großen Club in Northbridge. Durch ihn haben wir uns gestern Abend 45 $ gespart welche als Eintritt verlangt wurden für einen Headliner aus Neuseeland, "Rub-a-Dub", eine Reggae Band aus Neuseeland welche scheinbar recht berühmt sind. Der Sänger hatte mächtige Dreadlocks bis zum Fußboden und er hat dem Laden nicht eingeheizt, sondern ihn zum Kochen gebracht. Generell ist die Stimmung in den Clubs und Sports Bars äußerst ausgelassen, ein Vergleich in Bezug auf Lautstärke und allgemeines Befinden wie in Deutschlands Süden zu Fastnacht ist, denke ich, ziemlich treffend. Doch das liegt nicht nur an der meist sehr guten Musik, mit Sicherheit auch am Alkohol der hier bereits Mittags reichlich konsumiert wird und Abends in Strömen fließt. Das lustige dabei ist: das sind keine Touri Saufgelage, im Gegenteil, die Australier trinken meist noch mehr als die Backpacker. Das kann mit der Zeit auch nerven und tägliches Kampftrinken ist natürlich auch nicht jedermanns Sache. However, hier sind alle gut drauf (auch ohne Alkohol) ernstgemeinte Freundlichkeit begegnet einem an jeder Ecke, gepaart mit allseits präsenter, ins Blut gehender Musik, einer riesigen Auswahl an Faßbieren und einer Frauenquote die im Vergleich zu Karlsruhe astronomisch hoch ist - gefällt es mir hier dann doch recht gut ^^
Wem die Bilder gefallen, einige davon gibt es als Desktop Wallpaper in einer Auflösung von 1600x1200 Pixel hier zum Download als ZIP Datei (3MB).



Labels:

, ,